VanEck Gold Miners ETF: Heftige Gewinnmitnahmen
Nach dem fulminanten Lauf im vergangenen Jahr erlebt der VanEck Gold Miners ETF (GDX) im März 2026 einen herben Rücksetzer. Die Sorge vor einer Eskalation im Iran-Konflikt treibt Anleger dazu, Gewinne zu realisieren und Liquidität zu sichern. Selbst der vermeintlich sichere Hafen Gold gerät dabei in den Sog eines breiten Marktausverkaufs.
Flucht in die Liquidität
In Phasen extremer geopolitischer Spannungen greift am Markt oft eine „Sell-everything“-Mentalität um sich. Anleger verkaufen profitable Positionen, um Bargeldreserven aufzubauen. Da Goldminenaktien die Bewegungen des Goldpreises meist gehebelt nachvollziehen, traf es den Sektor im März besonders hart. Gold-Futures verloren im laufenden Monat rund 16,5 Prozent an Wert.
Allerdings spielen auch makroökonomische Faktoren eine Rolle. Steigende Ölpreise haben die Inflationserwartungen befeuert, was wiederum die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen nach oben trieb. Da Gold keine Zinsen abwirft, wird es im Vergleich zu verzinsten Wertpapieren unattraktiver. Ein stärkerer US-Dollar, der durch die höheren Anleiherenditen gestützt wird, belastet die Notierungen des Edelmetalls zusätzlich.
Bewertung und Wettbewerb
Trotz der aktuellen Korrektur bleibt der GDX mit einem verwalteten Vermögen von etwa 26,7 Milliarden USD der liquideste Fonds seiner Klasse. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 10,9 ist der ETF zudem deutlich günstiger bewertet als der breite US-Aktienmarkt, der derzeit ein KGV von etwa 20 aufweist.
Im direkten Vergleich zum Wettbewerber Sprott Gold Miners ETF (SGDM) zeigt sich jedoch eine Underperformance. Während der GDX seit Jahresbeginn rund 4,8 Prozent einbüßte, hielt sich der SGDM besser. Marktbeobachter führen dies auf die unterschiedliche Konstruktion zurück: Während der GDX Unternehmen nach Marktkapitalisierung gewichtet, setzt der SGDM stärker auf fundamentale Kennzahlen wie das Umsatzwachstum und den freien Cashflow.
Ob sich der Sektor kurzfristig stabilisieren kann, wird maßgeblich von der Entwicklung der US-Staatsanleihen abhängen. Sollten die Renditen ihren jüngsten Anstieg beenden, könnte dies den nötigen Spielraum für eine Erholung der Goldminenwerte schaffen.
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