Massive geopolitische Spannungen im Nahen Osten versetzen die globalen Märkte in Unruhe und belasten den Goldminensektor erheblich. Ein 48-Stunden-Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus sorgt für eine Flucht aus risikobehafteten Anlagen. Während die asiatischen Börsen bereits am Montag deutlich nachgaben, gerät auch der VanEck Gold Miners ETF unter Verkaufsdruck.

Eskalation treibt Volatilität

Der Auslöser für die jüngste Marktunsicherheit ist die Drohung der US-Regierung mit militärischen Schritten gegen iranische Kraftwerke. Diese Entwicklung hat eine Welle der Volatilität ausgelöst, die den Sektor der Goldproduzenten unmittelbar trifft. Marktbeobachter werten die aktuelle Situation als eine Phase extremer Unsicherheit, in der Investoren die Risiken im Nahen Osten neu bewerten müssen.

Die großen Goldförderer, deren Margen stark von den schwankenden Spotpreisen für Edelmetalle abhängen, spüren diesen Druck deutlich. Innerhalb der letzten 30 Tage verzeichnete der ETF bereits einen Rückgang von über 24 %. Allein am heutigen Montag gab der Kurs um 7,51 % auf 114,00 AUD nach.

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Technische Marken im Fokus

Trotz der aktuellen Verluste deuten einige technische Indikatoren auf eine mögliche Bodenbildung hin. Der Fonds notiert derzeit nur knapp unter seinem 200-Tage-Durchschnitt von 116,44 AUD. Ein Relative-Stärke-Index (RSI) von 37,1 signalisiert zudem, dass sich der Sektor einer überverkauften Zone nähert. In der Vergangenheit waren solche Niveaus im Goldminensektor häufig Vorboten für kurzfristige Erholungsbewegungen.

Das verwaltete Vermögen des ETF beläuft sich aktuell auf rund 24,67 Milliarden USD. Die Performance wird dabei maßgeblich von den Schwergewichten im Portfolio bestimmt:

  • Agnico Eagle Mines Ltd: 10,09 %
  • Newmont Corp: 9,07 %
  • Barrick Mining Corp: 6,60 %
  • Franco-Nevada Corp: 5,52 %
  • Wheaton Precious Metals Corp: 5,33 %

Vergleich mit Junior-Minen

Interessanterweise zeigt sich bei den kleineren Branchenvertretern ein noch deutlicheres Bild. Der VanEck Junior Gold Miners ETF (GDXJ) korrigierte im selben Zeitraum mit einem Minus von 33 % etwas stärker als der GDX. Dies unterstreicht das höhere Risiko, das Anleger derzeit bei kleineren Produzenten sehen.

Damit sich das technische Bild nachhaltig aufhellt, müsste der ETF die Widerstandszone bei 90,30 USD überwinden. Solange das 48-Stunden-Ultimatum der US-Regierung jedoch ohne diplomatische Lösung verstreicht, dürfte die Risikoaversion der Marktteilnehmer bestehen bleiben. Die kommenden zwei Tage sind für die weitere Richtung des Sektors somit von zentraler Bedeutung.

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