Die Rendite der 7-jährigen US-Staatsanleihen kletterte heute auf 3,99 Prozent und nähert sich damit einer kritischen Schwelle. Während die US-Inflationsdaten punktgenau die Prognosen trafen, sorgen der starke Ölpreis und geopolitische Spannungen für neue Unruhe am Rentenmarkt. Können die Renditen angesichts des anhaltenden Preisdrucks die psychologisch wichtige Marke von 4,00 Prozent durchbrechen?

Inflation und Ölpreise belasten

Der heutige Anstieg der Renditen um 0,05 Prozentpunkte gegenüber dem gestrigen Schlussstand von 3,94 Prozent spiegelt die Nervosität der Anleger wider. Zwar lag der US-Verbraucherpreisindex für Februar mit 2,4 Prozent im Rahmen der Erwartungen, doch die Inflation verharrt damit weiterhin deutlich über dem 2-Prozent-Ziel der Federal Reserve. Dies dämpft die Hoffnung auf baldige und aggressive Zinssenkungen.

Zusätzlicher Druck kommt vom Energiemarkt. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten trieb die Ölpreise heute massiv nach oben: Die Sorte Brent verteuerte sich um über 5 Prozent auf 92,27 US-Dollar pro Barrel, während die US-Sorte WTI um 3,63 Prozent auf 86,48 US-Dollar stieg. Diese Entwicklung schürt die Sorge vor einer neuen Inflationswelle durch steigende Energiekosten. Die Verunsicherung zeigt sich auch im Volatilitätsindex VIX, der heute auf 25,55 Punkte sprang.

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Technische Hürden im Fokus

Aus technischer Sicht nähert sich die Rendite der 7-jährigen Anleihen nun einem entscheidenden Widerstand bei 4,00 Prozent. Erst Anfang März war die Rendite bei 3,90 Prozent auf Widerstand gestoßen und kurzzeitig zurückgefallen. Ein dauerhafter Anstieg über die 4-Prozent-Marke könnte weitere Verkäufe am Rentenmarkt auslösen, da Anleihekurse sich invers zu den Renditen bewegen.

Sollte der Verkaufsdruck hingegen nachlassen, liegt eine erste Unterstützung im Bereich von 3,88 Prozent, einem Niveau, das bereits Anfang der Woche getestet wurde. Mit dem aktuellen Stand von 3,99 Prozent notiert die 7-jährige Rendite zudem knapp unter ihrem langfristigen Durchschnitt von 4,04 Prozent. Parallel dazu stieg auch die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen US-Staatsanleihen heute deutlich auf 4,214 Prozent an.

Ausblick auf die Fed-Sitzung

Die weitere Entwicklung der Renditen hängt nun maßgeblich von den kommenden Signalen der US-Notenbank ab. Für die nächste Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) am 17. und 18. März rechnet der Markt fest mit einer Beibehaltung des aktuellen Zinsniveaus. Die Investoren werden die begleitenden Kommentare der Notenbanker genauestens auf Hinweise prüfen, ob und wann im weiteren Jahresverlauf mit einer Lockerung der Geldpolitik zu rechnen ist.

Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage im Nahen Osten der entscheidende Unsicherheitsfaktor für den Ölpreis und damit für die Inflationserwartungen. Ein anhaltend starker US-Dollar, der heute auf 99,22 Punkte zulegte, könnte zudem die Kapitalflüsse in US-Staatsanleihen beeinflussen, falls Anleger verstärkt Sicherheit im Greenback suchen.

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