Der finnische Forstkonzern erwirbt eigene Wertpapiere im Millionenwert und reduziert gleichzeitig Kapazitäten in Bayern, während er nachhaltige Verpackungslösungen forciert.


Die Aktie von UPM-Kymmene notierte am Freitag bei 26,44 Euro und verzeichnete damit einen Tagesverlust von 3,01 Prozent. Im Jahresvergleich beträgt der Rückgang erhebliche 13,59 Prozent, während die Aktie seit Jahresbeginn 2,36 Prozent eingebüßt hat. Der finnische Papier- und Forstkonzern intensiviert aktuell seine Aktienrückkäufe und passt gleichzeitig seine Produktionsstrukturen an die veränderte Marktsituation an.


Zwischen dem 18. und 21. März 2025 führte UPM-Kymmene mehrere umfangreiche Aktienrückkaufprogramme durch. Das Unternehmen erwarb insgesamt 520.000 eigene Aktien für einen Gesamtbetrag von etwa 14,12 Millionen Euro. Am 18. März wurden 160.000 Aktien zum Durchschnittspreis von 27,48 Euro zurückgekauft, zwei Tage später folgten weitere 130.000 Stück zu 27,31 Euro. Der jüngste Rückkauf erfolgte am 21. März mit 230.000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 26,83 Euro pro Aktie.


Umstrukturierung der deutschen Produktionsstandorte

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Als Reaktion auf die rückläufige Nachfrage hat der Konzern einschneidende Maßnahmen bei seinen deutschen Produktionskapazitäten beschlossen. Am 11. März 2025 gab UPM-Kymmene die endgültige Schließung seiner Papierfabrik im bayerischen Ettringen bekannt. Durch diese Maßnahme reduziert sich die jährliche Produktionskapazität für ungestrichenes mechanisches Papier um 270.000 Tonnen. Zudem plant das Unternehmen, die Papierproduktion am Standort Schongau komplett einzustellen.


Die strukturellen Veränderungen spiegeln sich auch im Kurs wider, der mit 26,44 Euro mittlerweile 25,98 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 35,72 Euro liegt, das am 22. Mai 2024 erreicht wurde. Zum 200-Tage-Durchschnitt besteht derzeit ein Abstand von 8,50 Prozent, was die anhaltende Schwächephase verdeutlicht.


Strategische Neuausrichtung auf nachhaltige Produkte


Parallel zu den Kapazitätsanpassungen intensiviert UPM-Kymmene sein Engagement im wachsenden Segment der nachhaltigen Verpackungslösungen. Das Unternehmen hat neue Verpackungspapiere entwickelt, die bereits Recyclingzertifizierungen für den europäischen und US-amerikanischen Markt erhalten haben. Diese Produkte gelten als technisch recycelbar in konventionellen Recyclinganlagen und unterstützen damit die strategische Ausrichtung auf umweltfreundliche Lösungen im Einklang mit dem globalen Trend zur Kreislaufwirtschaft.


Die kommenden Tage könnten weitere Impulse für die Aktie bringen: Am 27. März 2025 findet die Jahreshauptversammlung des Unternehmens statt, gefolgt vom Dividendenabschlag am 28. März 2025. Der aus technischer Sicht überverkaufte RSI-Wert von 37,3 deutet darauf hin, dass die erhöhte Volatilität von annualisierten 24,84 Prozent in den letzten 30 Tagen auch in den kommenden Wochen anhalten könnte.


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