UnitedHealth steht vor einer richtungsweisenden Woche. Am 27. Januar legt der Krankenversicherungsriese seine Zahlen für das Gesamtjahr 2025 vor – als erster großer Player der Branche. Nach einem Kursrückgang von 33% im vergangenen Jahr rechnen Analysten mit ersten Signalen, dass sich die Margen im Managed-Care-Sektor stabilisieren.

Bernstein sieht 33% Aufwärtspotenzial

Analyst Lance Wilkes von Bernstein bestätigt seine Outperform-Einschätzung mit einem Kursziel von 444 US-Dollar. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 33% gegenüber dem aktuellen Niveau. Wilkes hat UnitedHealth zu seinem Top-Pick im Healthcare-Sektor für 2026 erklärt.

Die Gründe für den optimistischen Ausblick:

  • Margen in Medicare Advantage und Medicaid sollen sich von den jüngsten Tiefständen erholen
  • Preis- und Nutzungstrends zeigen erste Stabilisierungstendenzen
  • Rückzug aus unrentablen Geschäftsfeldern stützt die Profitabilität
  • Optum-Sparte als langfristiger Wachstumstreiber durch KI-Tools und Spezialpharmadienste

Bewertung deutlich unter Branchenschnitt

Nach dem massiven Kursrutsch notiert die Aktie mit einem KGV von 17,05 deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 23,49. Die Spanne zwischen 52-Wochen-Hoch (606,36 US-Dollar) und -Tief (234,60 US-Dollar) verdeutlicht die extremen Schwankungen der vergangenen Monate.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Unitedhealth?

Auch Wolfe Research hat den Managed-Care-Sektor kürzlich auf "Outperform" hochgestuft. Die Analysten um Justin Lake erwarten, dass 2025 den Tiefpunkt bei Margen und Gewinnen markiert hat.

Medicare-Erstattungssätze im Fokus

Ein wichtiger Katalysator könnte die anstehende Medicare Advantage 2027 Advance Notice werden. Ann Hynes von Mizuho Americas hält eine Erhöhung der staatlichen Erstattungssätze im mittleren bis hohen einstelligen Bereich für möglich. Derzeit rechnet die Straße mit einer Anhebung um 5% – jeder Prozentpunkt darüber wäre positiv für die Branche.

Allerdings bleibt das regulatorische Umfeld eine Unsicherheit. Analyst Sarat Sethi von DCLA verweist auf regulatorische Gegenwinds für 2026. Bernstein-Analyst Wilkes sieht UnitedHealth aber flexibel aufgestellt – notfalls könnte das Unternehmen die Sparten UnitedHealthcare und Optum trennen, sollten sich politische Risiken verschärfen.

Die Zahlen am 27. Januar werden zeigen, ob die Trendwende tatsächlich eingeleitet ist. Mit der Veröffentlichung der Jahresergebnisse und des Ausblicks für 2026 gibt UnitedHealth den Ton für die gesamte Branche vor.

Unitedhealth-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Unitedhealth-Analyse vom 21. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Unitedhealth-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Unitedhealth-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Unitedhealth: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...