Die UBS steht 2026 vor der größten operativen Herausforderung seit der Credit-Suisse-Übernahme. Während die Aktie auf einem 17-Jahres-Hoch notiert, beginnt ab Mitte Januar die finale Phase der technischen Integration – inklusive massiver Personalkürzungen und der Abschaltung sämtlicher IT-Systeme der Credit Suisse bis Jahresende.

Die wichtigsten Fakten:
* Nächste große Entlassungswelle startet Mitte Januar 2026
* IT-Systeme der Credit Suisse sollen bis Ende 2026 komplett abgeschaltet werden
* 77 Prozent der geplanten 13 Milliarden US-Dollar Kosteneinsparungen bereits realisiert
* Regulatorische Erleichterung: Gefürchtete Kapitalerhöhung von 24 Milliarden Dollar vom Tisch

Neuer Machthebel für die Integration

Beatriz Martin übernahm zum 1. Januar die erweiterte Rolle als Group Chief Operating Officer. In ihrer neuen Funktion bündelt sie die Verantwortung für Technologie, Operations und die Abwicklung der Non-Core-Einheiten. Der bisherige Technologiechef Mike Dargan schied Ende Dezember aus.

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Diese Konzentration der Macht signalisiert: Die Bank will Reibungsverluste bei der komplexen IT-Migration minimieren. Martin gilt intern als "Aufräumerin", der die Durchsetzung der straffen Zeitpläne zugetraut wird.

Regulatorischer Rückenwind aus Bern

Der sich abzeichnende Kompromiss im Schweizer Parlament fällt deutlich milder aus als befürchtet. Die UBS muss nicht das gesamte geforderte Kapital als hartes Kernkapital vorhalten. Bis zu 50 Prozent der Anforderungen für ausländische Tochtergesellschaften können voraussichtlich über nachrangige Anleihen gedeckt werden.

Diese Klarheit war ein wesentlicher Treiber für die jüngste Rallye. Der Titel notiert deutlich über seinem 50-Tage-Durchschnitt von rund 36 US-Dollar.

Ausblick: Erfolg oder Scheitern

Die UBS hat nun zwölf Monate Zeit, die technische Migration der Kundendaten und IT-Systeme abzuschließen. Gelingt der Umbau unter Martins Führung reibungslos, ist der Weg für weitere Kursgewinne frei. Scheitert die IT-Fusion oder kommt es zu größeren operativen Problemen, drohen empfindliche Rücksetzer. Die kommenden Quartalsberichte werden zeigen, ob die Bank den ambitionierten Zeitplan einhalten kann.

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