UBS Aktie: Sonnige Wachstumsaussichten!
Zürich – Die UBS Group AG startet mit einer signifikanten Neuordnung an der Unternehmensspitze in das Börsenjahr 2026. Mit der erweiterten Machtbefugnis für Beatriz Martin bündelt die Großbank ab heute operative Führung und Technologie in einer Hand. Dieser strategische Schritt markiert den Auftakt für das finale Jahr der Credit Suisse-Integration, bei dem technische Reibungsverluste unbedingt vermieden werden müssen.
Machtkonzentration für die Integration
Die Personalie ist ein klares Signal von CEO Sergio Ermotti für die kommenden zwölf Monate. Beatriz Martin, bereits Group COO, übernimmt zusätzlich die Leitung der Einheit Group Technology und folgt damit auf Mike Dargan. Durch diese Zusammenlegung steuert Martin nun sowohl das operative Geschäft als auch die technologische Infrastruktur.
Hintergrund dieser Rochade ist das intern als "finales Integrationsjahr" deklarierte 2026. Die Zusammenführung der IT-Plattformen gilt als das größte Nadelöhr bei der Verschmelzung mit der Credit Suisse. Die Bündelung der Verantwortlichkeiten soll sicherstellen, dass die technische Migration der Kundendaten und Systeme ohne Verzögerungen abläuft, um die versprochenen Kostensynergien zu realisieren. Begleitend dazu bereinigt die UBS ihr Portfolio: Zum Jahreswechsel reduzierte die Bank ihre Beteiligungen an den australischen Rohstoffwerten Pantoro Gold und Boss Energy unter die Meldeschwellen.
Hohe Erwartungen eingepreist
Der Erfolgsdruck für das neue Führungsteam ist immens. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 21 preist der Markt eine reibungslose Integration bereits weitgehend ein. Analysten rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einem Gewinnwachstum von fast 59 Prozent auf rund 3,02 USD je Aktie. Dieser Optimismus stützt sich primär auf den Wegfall von Restrukturierungskosten und das Greifen der Synergieeffekte.
Marktbeobachter sehen im durchschnittlichen Kursziel von 60,30 USD zwar noch ein theoretisches Aufwärtspotenzial von über 30 Prozent, doch dieses Szenario steht und fällt mit der technischen Umsetzung. Die IT-Migration unter der neuen Führung von Martin stellt das größte operative Risiko für den Aktienkurs im Jahr 2026 dar. Anleger erhalten mit den kommenden Ergebnissen für das vierte Quartal 2025 erste konkrete Hinweise darauf, ob der Zeitplan für die technische Verschmelzung hält.
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