TotalEnergies schließt Chemiestandort in Antwerpen, startet Ölförderung in den USA und setzt auf LNG-Expansion. Wie bewerten Analysten die Strategie?

Antwerp-Dämpfer für den Konzern

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TotalEnergies wird seinen Steam Cracker im belgischen Antwerpen bis Ende 2027 stilllegen. Diese Entscheidung markiert einen strategischen Rückzug aus dem europäischen Chemiesegment. Der Schritt dürfte die Produktionskapazitäten des Konzerns auf dem Kontinent spürbar reduzieren.

Lichtblick in den USA

Gleichzeitig startete das Unternehmen die Ölförderung im Offshore-Feld Ballymore vor der US-Küste. Mit einer Beteiligung von 40 Prozent wird das Feld täglich 75.000 Barrel Öl und 50 Millionen Kubikfuß Gas fördern. Ein klarer Beleg für die anhaltende Fokussierung auf profitable Upstream-Projekte.

Aktienrückkäufe trotz Kursrutsch

Zwischen dem 7. und 11. April kaufte der Konzern 2,7 Millionen eigene Aktien für durchschnittlich 49,87 Euro zurück - eine Investition von über 135 Millionen Euro. Bemerkenswert, denn nur eine Woche zuvor hatte TotalEnergies noch 1,9 Millionen Papiere zum deutlich höheren Schnitt von 57,65 Euro erworben.

LNG-Offensive zeigt Wirkung

Die strategischen Weichenstellungen gehen weiter:

  • 20-Jahres-Vertrag mit NextDecade über 1,5 Millionen Tonnen LNG jährlich
  • 15-Jahres-Liefervereinbarung mit der Dominikanischen Republik (400.000 Tonnen/Jahr)

Analysten bleiben vorsichtig optimistisch

Berenberg hält trotz reduziertem Kursziel von 69 auf 63 Euro an seiner "Buy"-Empfehlung fest. Derzeit notiert die Aktie bei 51,72 Euro - ein Minus von 24 Prozent binnen zwölf Monaten. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 69,72 Euro beträgt satte 25,8 Prozent.

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