Textron Aktie: Zwischen Auftrag und Analystenskepsis
Die Textron-Aktie bewegt sich in einem Spannungsfeld aus einem bedeutenden Rüstungsauftrag und vorsichtigen Analysteneinschätzungen. Kurz vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen lastet die Skepsis einer Großbank auf der Stimmung, obwohl das Unternehmen einen wichtigen Fahrzeugauftrag für die Ukraine sichern konnte.
Ein Großauftrag für die Ukraine
Ende letzter Woche erhielt Textron Systems einen Festpreisauftrag der US-Armee im Wert von 163,4 Millionen US-Dollar. Der Vertrag im Rahmen des Ukraine Security Assistance Initiative (USAI) umfasst die Lieferung von 65 gepanzerten Commando Select-Fahrzeugen.
Die Details des Geschäfts unterstreichen dessen langfristigen Charakter: Die Produktion der Fahrzeuge und ein Jahr Ersatzteilversorgung sind auf eine Vertragslaufzeit von drei Jahren ausgelegt. Die Lieferung erfolgt als Foreign Military Sales (FMS). Dieser Auftrag bekräftigt die anhaltende Relevanz von Textrons Landsysteme-Sparte.
J.P. Morgan sieht Risiken
Trotz dieses operativen Erfolgs senden Finanzanalysten gemischte Signale. J.P. Morgan stufte Textron am 23. Januar explizit als "Top Short Idea" für das Jahr 2026 ein. Analyst Seth Seifman bestätigte zwar ein "Hold"-Rating, verwies aber auf strukturelle Risiken.
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Die Skepsis speist sich aus erwarteten Herausforderungen im Luftfahrtsegment. Analysten befürchten, dass erhöhte Kapitalausgaben für das MV-7S-Programm den freien Cashflow des Unternehmens kurzfristig belasten könnten. Diese Einschätzung legt nahe, dass operative Erfolge im Verteidigungsgeschäft von Kostendruck in anderen Divisionen überschattet werden könnten. Einen Tag später passte Wall Street Zen sein Rating von "Strong Buy" auf "Buy" an, was eine leichte Abkühlung der Markteuphorie widerspiegelt.
Entscheidende Quartalszahlen stehen an
Der entscheidende Impuls für die nächste Kursrichtung wird für Mittwoch, den 28. Januar 2026, erwartet. An diesem Tag veröffentlicht Textron die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025.
Die Markterwartung liegt derzeit bei einem Gewinn je Aktie (EPS) von etwa 1,72 US-Dollar. Im vorherigen Quartal (Q3 2025) verfehlte der Umsatz von 3,60 Milliarden US-Dollar bereits die Schätzungen. Eine Wiederholung dieser Umsatzschwäche könnte die von J.P. Morgan vorgebrachten Argumente verstärken, während ein besseres Ergebnis die aktuelle Kursstärke rechtfertigen würde. Zusätzlich beobachten Anleger die regulatorischen Rahmenbedingungen nach einer Executive Order vom 7. Januar, die Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe für Rüstungsunternehmen unter bestimmten Bedingungen beschränken könnte.
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