TeamViewer Aktie: Hedgefonds greifen an
Trotz eines stabileren Kursverlaufs in den vergangenen Tagen bauen Hedgefonds ihre Wetten gegen TeamViewer massiv aus. Drei prominente Investoren erhöhten ihre Leerverkaufspositionen signifikant – ein Signal, das aufhorchen lässt. Denn die fundamentale Bewertung zeigt ein völlig anderes Bild.
Die wichtigsten Fakten:
- AQR Capital Management, Qube Research & Technologies und Connor, Clark & Lunn weiten Short-Positionen auf insgesamt über 5,9 % aus
- TeamViewer handelt bei einem erwarteten KGV von unter 5 – eines der günstigsten MDAX-Papiere
- Analysten sehen durchschnittliches Kursziel bei 10,57 Euro (+85 % Potenzial)
- Aktie nur knapp über 52-Wochen-Tief von 5,39 Euro
Institutionelle Anleger setzen auf fallende Kurse
Die Meldungen im Bundesanzeiger vom 20. Januar sprechen eine deutliche Sprache: AQR Capital Management hält nun 2,84 % der TeamViewer-Aktien in Short-Positionen. Qube Research & Technologies steht bei 2,15 %, Connor, Clark & Lunn bei 0,92 %. Diese koordinierte Aufstockung deutet darauf hin, dass erfahrene Marktteilnehmer weiteres Abwärtspotenzial wittern – trotz des bereits heftigen Kursrückgangs von knapp 49 % im vergangenen Jahr.
Die Hedgefonds sichern entweder ihre Tech-Portfolios ab oder spekulieren aktiv auf einen weiteren Rücksetzer. Bemerkenswert: Der Göppinger Softwareanbieter notiert derzeit bei 5,49 Euro und damit gefährlich nahe am Jahrestief.
Extreme Diskrepanz zwischen Bewertung und Marktstimmung
Die Zahlen wirken auf den ersten Blick solide: 671,4 Millionen Euro Umsatz 2024, ein bereinigtes EBITDA von 296,7 Millionen Euro bei einer Marge von 44 %. Analysten rechnen für 2025 mit einem Gewinn je Aktie von rund 1,02 Euro. Bei einem aktuellen Kurs von 5,49 Euro ergibt sich ein KGV von unter 5 – eine Bewertung, die typischerweise auf tiefe Unterbewertung oder massive Risiken hindeutet.
Der Markt preist offenbar Letzteres ein. Während Analysten im Schnitt ein Kursziel von 10,57 Euro sehen, handeln Investoren das Papier praktisch am Boden. Die Frage lautet: Value-Trap oder verkannte Chance?
Entscheidende Woche steht bevor
Am 10. Februar legt TeamViewer die Zahlen für das vierte Quartal 2025 sowie das Gesamtjahr vor. Diese Bilanz wird zeigen, ob die niedrige Bewertung gerechtfertigt ist oder der Markt überreagiert hat. Technisch muss die Unterstützung bei 5,40 Euro halten. Bricht diese Marke, könnten die hohen Short-Positionen eine Abwärtsspirale beschleunigen.
Gelingt jedoch eine positive Überraschung, steht ein potenzieller Short Squeeze im Raum. Eindeckungskäufe der Leerverkäufer könnten dann für eine schnelle Gegenbewegung sorgen. Die nächsten Wochen dürften volatil werden.
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