Der österreichische Motorenhersteller startet fest in das Börsenjahr 2026. Nach dem vollständigen Ausstieg des Großaktionärs Mutares ist der Weg für die Aktie technisch frei, doch fundamental mahnen Kennzahlen zur Vorsicht. Rechtfertigt das Wachstumspotenzial im Verteidigungssektor aktuell die sportliche Bewertung?

Der Mutares-Faktor

Der Kurs notiert zum Wochenstart stabil im Bereich von 37,40 Euro. Maßgeblich für diese Festigkeit ist die Bereinigung der Aktionärsstruktur. Nachdem sich Mutares im November 2025 komplett zurückgezogen hat, ist der sogenannte "Overhang" vom Tisch. Die Sorge der Anleger vor weiteren Aktienpaketen, die den Kurs drücken könnten, existiert nicht mehr. Mit einem Streubesitz von mittlerweile rund 80 Prozent ist der Titel zudem für institutionelle Investoren deutlich besser handelbar, was die Volatilität senkt.

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Bewertung am Limit

Die charttechnische Entspannung trifft jedoch auf hohe fundamentale Erwartungen. Mit einem geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 32 für das laufende Jahr 2026 ist das Papier kein Schnäppchen. Investoren zahlen hier einen deutlichen Aufschlag für die Positionierung im Spezialmotoren- und Verteidigungsbereich. Die prognostizierte Dividende von 0,55 Euro je Aktie, was einer Rendite von etwa 1,5 Prozent entspricht, spielt bei dieser Bewertungsbasis nur eine untergeordnete Rolle.

Die Fakten im Überblick:
* Kursniveau: Stabilisierung um 37,40 Euro
* Struktur: Kein Verkaufsdruck mehr durch Großaktionäre
* Bewertung: KGV 2026e bei ambitionierten 32,05

Blick nach Lyon

Entscheidende Impulse liefert voraussichtlich das ODDO BHF Forum am 8. und 9. Januar. Hier muss das Management beweisen, dass die operative Strategie nach der Prognosekürzung vom November 2025 greift und das hohe KGV gerechtfertigt ist. Gelingt dort eine überzeugende Präsentation, rückt die Marke von 38 Euro in greifbare Nähe.

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