Solana: Zwischenbericht veröffentlicht
Solana zeigt sich zum Jahresstart 2026 von zwei sehr unterschiedlichen Seiten. Während der Kurs weit von alten Höchstständen entfernt notiert und unter Verkaufsdruck leidet, eilt die fundamentale Netzwerknutzung von Rekord zu Rekord. Investoren stehen vor dem Rätsel: Wann schlägt die operative Stärke endlich auf die Bewertung durch?
Diskrepanz zwischen Nutzung und Kurs
Die Kluft zwischen fundamentalen Daten und der Preisentwicklung könnte kaum größer sein. Während der Kurs aktuell bei 128,41 US-Dollar notiert und auf Wochensicht fast 10 Prozent eingebüßt hat, explodiert die Aktivität auf der Blockchain. Daten des Analysehauses Nansen zeigen einen Anstieg der aktiven Adressen um 56 Prozent auf 27,1 Millionen innerhalb nur einer Woche.
Treibende Kraft hinter diesem Ansturm sind vor allem neue Token-Launches im KI-Sektor, die das Transaktionsvolumen auf über 500 Millionen pro Woche hieven. Dennoch gelingt es dem Token nicht, diese operative Hektik in Kursgewinne umzumünzen. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt mittlerweile über 45 Prozent.
Alt-Investoren drücken auf die Bremse
Ein wesentlicher Grund für die aktuelle Kursschwäche liegt im Verhalten langfristiger Anleger. On-Chain-Daten enthüllten diese Woche, dass ein "Whale" nach fast zwei Jahren Staking rund 98.000 SOL liquidiert. Dieser schrittweise Verkauf sorgt für ein stetiges Überangebot im Markt, das potenzielle Erholungsversuche immer wieder abwürgt.
Trotz dieses Gegenwinds zeigen sich professionelle Händler überraschend zuversichtlich. Auf Binance sind über 80 Prozent der Top-Trader-Positionen "Long" ausgerichtet. Diese Marktteilnehmer setzen darauf, dass der aktuelle Verkaufsdruck nur temporär ist und die starke Nachfrage das Angebot bald absorbieren wird.
Technologischer Meilenstein in Sicht
Abseits der täglichen Kursbewegungen arbeitet das Netzwerk an einer massiven Verbesserung der Infrastruktur. Das für 2026 geplante "Alpenglow"-Upgrade soll die Geschwindigkeit der Transaktions-Finalität drastisch erhöhen. Ziel ist eine Reduzierung von derzeit knapp 13 Sekunden auf nur noch 100 bis 150 Millisekunden.
Dieses Update gilt als entscheidender Schritt, um Solana für den institutionellen Hochfrequenzhandel attraktiv zu machen. Experten von Delphi Digital bezeichnen das Jahr 2026 aufgrund dieser technischen Evolution als potenziellen Wendepunkt für das Projekt.
Fazit
Vorerst bleibt Solana in der technischen Handelsspanne zwischen 110 und 150 US-Dollar gefangen. Die kurzfristige Entwicklung hängt maßgeblich davon ab, ob die massive Netzwerknutzung den anhaltenden Verkaufsdruck der Langzeit-Halter kompensieren kann. Das technische Fundament für eine Neubewertung wird mit dem anstehenden Upgrade gelegt – der Markt wartet nun auf das entsprechende Preissignal.
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