Solana steht am heutigen Freitag in einer klassischen Zwickmühle. Während neue Partnerschaften mit Finanzschwergewichten wie Hanwha Asset Management das Netzwerk fundamental stärken, drücken Verkäufe großer Alt-Investoren massiv auf den Kurs. Die Kryptowährung kämpft nun darum, eine entscheidende Unterstützung zu verteidigen, während gleichzeitig rechtliche Unsicherheiten Investoren zur Vorsicht mahnen.

Wal-Verkäufe belasten den Kurs

Der aktuelle Kursrutsch auf 127,39 US-Dollar ist nicht grundlos. On-Chain-Daten zeigen signifikante Bewegungen eines sogenannten "Wals". Ein Großinvestor, dessen Wallet fast zwei Jahre inaktiv war, hat rund 98.000 SOL im Wert von über 12 Millionen US-Dollar aus dem Staking gelöst und beginnt, diese Position abzubauen. Dieses plötzliche Überangebot absorbiert die vorhandene Liquidität und verhindert derzeit eine Erholung.

Technisch betrachtet wird die Situation angespannt. Analysten sehen den Bereich um 120 US-Dollar als die letzte Verteidigungslinie der Bullen. Sollte diese Marke fallen, wäre der Weg in Richtung der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Grenze offen. Umgekehrt gilt ein nachhaltiger Ausbruch über den Widerstand bei 140 US-Dollar als Voraussetzung für eine Trendwende.

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Institutionelle Anleger greifen zu

Trotz der schwachen Kursentwicklung reift das Ökosystem weiter heran. Südkoreas Hanwha Asset Management ist in dieser Woche eine Partnerschaft mit der Solana Foundation eingegangen, um börsengehandelte Produkte (ETPs) zu entwickeln. Dieser Schritt signalisiert langfristiges Vertrauen aus dem traditionellen Finanzsektor.

Gleichzeitig erweitert Ondo Global Markets die Nutzung der Blockchain. Über 200 tokenisierte US-Aktien und ETFs wurden auf Solana gestartet, um die hohe Transaktionsgeschwindigkeit des Netzwerks für den Handel traditioneller Vermögenswerte rund um die Uhr zu nutzen. Flankiert wird diese Entwicklung durch technische Upgrades wie "Alpenglow" und den neuen Validator-Client "Firedancer", die das Netzwerk stabiler und schneller machen sollen.

Rechtliche Hürden

Die positive Stimmung im institutionellen Bereich wird jedoch durch juristische Störfeuer gedämpft. Eine aktuelle Sammelklage richtet sich gegen die Solana Foundation und wirft ihr vor, durch "Krypto-Casino"-Anwendungen und undurchsichtige Handelspraktiken (MEV) Kleinanleger zu benachteiligen. Dieser rechtliche Nebel wirkt als Gegenpol zu den fundamentalen Fortschritten und sorgt dafür, dass Anlegerkapital derzeit an der Seitenlinie verharrt.

Für Marktteilnehmer liegt der Fokus in den kommenden Tagen primär auf der Verteidigung der Unterstützung bei 120 US-Dollar. Die langfristige Perspektive hängt indes davon ab, wie schnell die Integrationen von Ondo und Hanwha reale Wertschöpfung auf der Blockchain generieren können, die das aktuelle Überangebot am Markt ausgleicht.

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