Solana meldet sich zum Jahresauftakt 2026 eindrucksvoll zurück. Nachdem der Kurs im Dezember noch konsolidierte, sorgen nun Rekordvolumina bei den ETFs für frischen Wind und treiben die Bewertung nach oben. Besonders ein neuer Antrag der US-Großbank Morgan Stanley signalisiert, dass das Interesse der institutionellen Schwergewichte an der Kryptowährung weiter wächst und Solana zunehmend als etablierte Anlageklasse neben Bitcoin und Ethereum wahrgenommen wird.

Rekordjagd bei den ETFs

Treibende Kraft der aktuellen Erholung ist die beispiellose Aktivität rund um die Solana-ETFs. Daten des Analysehauses Santiment zeigen, dass das Handelsvolumen einen neuen Rekordwert von 220 Millionen US-Dollar an einem einzigen Tag erreichte. Dieser Anstieg übertrifft die bisherigen Höchststände aus der Zeit kurz nach der ETF-Einführung Ende 2025 deutlich und deutet auf eine verbesserte Liquidität im Markt hin.

Parallel dazu reichte Morgan Stanley am 6. Januar 2026 einen Antrag für einen eigenen Solana-basierten ETF ein. Dieser Schritt folgt auf ähnliche Produkte für Bitcoin und Ethereum und unterstreicht die Strategie der "Traditional Finance", Krypto-Assets tiefer in ihre Portfolios zu integrieren. Bereits im November verzeichneten Solana-Produkte Nettozuflüsse von 420 Millionen US-Dollar, was den wachsenden Risikoappetit institutioneller Investoren belegt.

Fundamentale Stärke und Netzwerk-Wachstum

Neben dem ETF-Hype stützen fundamentale Daten den Aufwärtstrend. On-Chain-Analysen registrierten unter anderem eine Transaktion eines "Whales" im Volumen von 56 Millionen US-Dollar, was auf eine Verknappung des Angebots und steigendes Kaufinteresse hindeutet. Auch operativ konnte das Netzwerk überzeugen: Im gesamten Jahr 2025 verzeichnete Solana eine 100-prozentige Uptime, während das "Firedancer"-Upgrade den Durchsatz auf 65.000 Transaktionen pro Sekunde steigerte.

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Zudem emanzipiert sich das Ökosystem wirtschaftlich. Die Einnahmen durch Anwendungen auf der Blockchain übersteigen mittlerweile die reinen Netzwerkgebühren deutlich. Auf jeden Dollar, den das Netzwerk generiert, kommen etwa 3,50 Dollar Umsatz durch Applikationen – ein Verhältnis, das sich seit Mitte 2024 mehr als verdreifacht hat.

Wichtige Marken im Blick

Die Rückkehr der Bullen spiegelt sich in den Kursdaten wider. Aktuell notiert Solana bei rund 135,50 US-Dollar, was einem Anstieg von über 8,5 Prozent auf Wochensicht entspricht. Damit konnte sich der Kurs deutlich vom 50-Tage-Durchschnitt bei 131,33 US-Dollar absetzen, der nun als kurzfristige Unterstützung fungiert.

Analysten mahnen jedoch zur Vorsicht beim Blick auf das NVT-Verhältnis (Network Value to Transactions), das den höchsten Stand seit sieben Monaten erreicht hat – historisch oft ein Indikator für kurzfristigen Preisdruck. Technisch liegt der nächste Widerstandsbereich zwischen 140 und 145 US-Dollar.

Die Kombination aus technischer Stabilität, dem bevorstehenden Alpenglow-Upgrade zur Beschleunigung der Transaktionsfinalität und dem Eintritt traditioneller Finanzakteure wie Morgan Stanley schafft eine solide Basis für das Jahr 2026. Ob der Widerstand bei 140 US-Dollar nachhaltig durchbrochen werden kann, dürfte maßgeblich von der anhaltenden Dynamik der ETF-Zuflüsse abhängen.

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