Solana steht gerade vor einem echten Spagat: Der Kurs wirkt angeschlagen, doch unter der Oberfläche läuft das Netzwerk auf Hochtouren. Genau diese Kluft zwischen Marktstimmung und Nutzung sorgt für Gesprächsstoff. Was zählt am Ende mehr – Charttechnik oder Aktivität auf der Blockchain?

Kurs unter Druck – Markt bleibt risk-off

Der Februar startete mit spürbarer Nervosität im Kryptomarkt. Eine breite Korrektur löste laut Bericht umfangreiche Liquidationen aus, Solana war davon besonders betroffen. Technisch gesehen testet SOL aktuell eine wichtige Unterstützungszone – ein Bereich, an dem sich oft entscheidet, ob Verkäufer weiter das Ruder übernehmen oder ob Käufer wieder mutiger werden.

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Auch die Makroseite bremst: Spekulationen über künftige Personalentscheidungen bei der US-Notenbank Fed haben die Risikoneigung gedrückt. In so einem Umfeld werden riskantere Assets wie Kryptowährungen häufig schneller verkauft als gekauft.

Zu den wenigen Kursdaten, die dabei wirklich zählen: SOL notiert bei 102,13 US-Dollar und liegt damit nur knapp über dem 52‑Wochen‑Tief von 101,00 US-Dollar (erreicht am 1. Februar).

Das Paradox: Preis schwach, Nutzung stark

Während der Kurs also wackelt, zeigen On-Chain-Daten ein deutlich freundlicheres Bild. Laut Nansen ist die Aktivität im Januar kräftig gestiegen – und zwar so stark, dass sie kaum zur aktuellen Preisdynamik passt.

Wichtige Kennzahlen aus dem Bericht:

  • Aktive Adressen: Verdopplung in den ersten 30 Tagen von 2026 auf über 5 Millionen; per 28. Januar lagen die täglichen aktiven Adressen 115% über dem Vormonatsniveau.
  • Transaktionen: tägliches Volumen von 52 Millionen auf 87 Millionen gestiegen.
  • Netzwerkgebühren: täglich über 1,1 Mio. US-Dollar im Januar – ein Spiegel der höheren Auslastung.

Als Treiber nennt der Bericht vor allem DeFi und DEX-Aktivität. Unterm Strich: Spekulatives Kapital zieht sich zwar eher zurück, aber die tatsächliche Nutzung und der Durchsatz des Netzwerks bleiben auf Wachstumskurs.

Institutionelle Signale – aber kurzfristig entscheidet der Support

Zusätzlichen Rückenwind auf der Fundamentalseite liefert ein institutioneller Baustein: Am 28. Januar 2026 kündigte WisdomTree an, seine tokenisierten Fonds auf Solana auszuweiten. Das ist vor allem deshalb relevant, weil es Solanas Rolle für Anwendungen im Umfeld klassischer Finanzprodukte unterstreicht.

Kurzfristig bleibt laut Bericht trotzdem der Chart das Nadelöhr: Entscheidend ist, ob die aktuelle Unterstützungszone hält. Gelingt die Stabilisierung, spricht die starke Nutzung für ein robusteres Fundament. Rutscht SOL jedoch nachhaltig darunter, steigt das Risiko, dass der kurzfristige Abwärtstrend weiter an Fahrt aufnimmt.

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