Morgan Stanley hat einen Antrag für einen Spot-Solana-ETF eingereicht – die erste derartige Initiative einer großen US-Investmentbank unter eigenem Namen. Während sich die Wall Street bisher auf Bitcoin und Ethereum konzentrierte, signalisiert dieser Schritt eine neue Phase institutioneller Akzeptanz für das Layer-1-Netzwerk. Gleichzeitig schließt der SOL-Kurs nach monatelanger Diskrepanz zwischen Preis und Netzwerknutzung auf.

Der ETF-Antrag im Detail

Am 6. Januar reichte Morgan Stanley bei der SEC das S-1-Formular für den "Morgan Stanley Solana Trust" ein. Besonders hervorzuheben: Der geplante Fonds soll nicht nur die Preisentwicklung von SOL abbilden, sondern auch Staking-Erträge generieren. Diese Kombination aus Kursexposure und Netzwerk-Rendite unterscheidet das Produkt von den frühen Bitcoin-ETFs und könnte für institutionelle Anleger attraktiv sein, die neben Wertsteigerung auch laufende Erträge anstreben.

Anders als bei früheren Krypto-ETF-Zulassungen tritt Morgan Stanley nicht nur als Verwahrstelle oder autorisierter Teilnehmer auf, sondern als direkter Sponsor. Die Bank verwaltet mehrere Billionen Dollar an Kundenvermögen – ihr Eintritt in das Solana-Ökosystem wird von Marktteilnehmern als qualitative Aufwertung der gesamten Asset-Klasse gewertet.

Netzwerkdaten untermauern die These

Die institutionelle Aufmerksamkeit kommt nicht von ungefähr. Im Dezember 2025 verzeichneten dezentrale Börsen auf Solana ein Handelsvolumen von über 100 Milliarden US-Dollar – mehr als das Doppelte von Ethereums 48 Milliarden im selben Zeitraum. Bereits zum fünften Monat in Folge führte Solana damit alle Layer-1-Netzwerke bei DEX-Volumen an.

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Über das gesamte Jahr 2025 summierte sich das DEX-Volumen auf 1,6 Billionen US-Dollar. Der Handel mit Perpetual Contracts erreichte 451,2 Milliarden Dollar, getrieben durch Plattformen wie Jupiter und Drift. Diese Zahlen belegen, dass Solana sich als primärer Handelsplatz für dezentrales Trading etabliert hat – sowohl im Retail- als auch im Hochfrequenzbereich.

Technische Weichenstellung

Für die kommenden Wochen ist das Mainnet-Upgrade "Alpenglow" geplant. Die Aktualisierung soll Latenzzeiten weiter reduzieren und die Finalität von Transaktionen verbessern – Anforderungen, die für institutionelle Finanzanwendungen essentiell sind. Parallel dazu bleibt das Retail-Ökosystem aktiv: Launchpad-Aktivitäten erreichten Anfang Januar ein Dreimonatshoch, Tokens wie Bonk verzeichnen erneutes Interesse.

Diese Doppelstruktur – institutionelle Produkte auf der einen, hochfrequentes Retail-Trading auf der anderen Seite – erzeugt eine ungewöhnliche Nachfragedynamik für den SOL-Token, der für Transaktionen in beiden Segmenten benötigt wird.

Ausblick auf Q1 2026

Der Markt beobachtet nun zwei Entwicklungen: die erste Reaktion der SEC auf Morgan Stanleys S-1-Antrag und die erfolgreiche Implementierung von Alpenglow. Sollten beide Katalysatoren wie erwartet eintreten, dürfte sich die Lücke zwischen Solanas Fundamentaldaten und seiner Bewertung weiter schließen. Der nächste Meilenstein ist die formale Stellungnahme der Regulierungsbehörde, die üblicherweise innerhalb von 30 Tagen erfolgt.

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