Solana: Kaufsignal oder Falle?
Die Solana-Blockchain boomt – zumindest unter der Haube. Während der SOL-Kurs unter Druck steht und in den letzten sieben Tagen um über 10 Prozent nachgegeben hat, explodiert die Netzwerkaktivität geradezu. Gleichzeitig werfen technologische Durchbrüche und rechtliche Risiken ihre Schatten voraus. Ein Widerspruch, der Anleger vor eine schwierige Entscheidung stellt.
Kurs fällt, Netzwerk wächst
Solana bewegt sich seit Wochen in einer Seitwärtsrange zwischen 116 und 161 Dollar. Aktuell notiert SOL nahe dem unteren Ende dieser Spanne. Charttechnisch sieht es kurzfristig nicht rosig aus: Auf dem 3-Stunden-Chart hat sich ein sogenanntes "Death Cross" gebildet – die 50-Tage-Linie kreuzt die 200-Tage-Linie von oben nach unten. Traditionell ein bärisches Signal.
Doch die On-Chain-Daten erzählen eine völlig andere Geschichte. Der Gesamtwert der gestakten SOL-Token hat im Januar 2026 ein Allzeithoch von 60 Milliarden Dollar erreicht. 70 Prozent des gesamten Angebots sind mittlerweile gestakt – ein klares Zeichen dafür, dass langfristig orientierte Investoren an Bord bleiben und auf das Netzwerk setzen.
Die Zahl der aktiven Adressen schoss Mitte Januar binnen einer Woche um 56 Prozent auf 27,1 Millionen nach oben. In den letzten 30 Tagen wurden rund 2,3 Milliarden Transaktionen abgewickelt. Der DeFi-Sektor bleibt stabil: Knapp 10 Milliarden Dollar sind im Solana-Ökosystem gebunden, auch wenn dieser Wert leicht unter dem Höchststand von 12,2 Milliarden Dollar vom September 2025 liegt.
Technologie-Sprung voraus
2026 könnte zum Jahr der großen technischen Upgrades werden. Das neue "Alpenglow"-Konsensprotokoll soll Transaktionen in nur 150 Millisekunden final bestätigen. Der von Jump Crypto entwickelte "Firedancer"-Validator hat in Tests bereits über eine Million Transaktionen pro Sekunde verarbeitet – eine Hausnummer, die selbst etablierte Layer-1-Blockchains alt aussehen lassen würde.
Solana-Gründer Anatoly Yakovenko verwies zuletzt auf einen praktischen Anwendungsfall: Der Verkauf der eigenen Smartphones über Stablecoins auf Solana ermöglichte sofortige Abwicklung ohne Gebühren – ein Vorteil gegenüber klassischen Kreditkartenzahlungen.
Institutionelles Interesse trifft auf Rechtsrisiken
Morgan Stanley hat Anfang Januar Anträge für Spot-Solana-ETFs eingereicht, ein Signal wachsenden institutionellen Interesses. Gleichzeitig belastet eine Sammelklage gegen Solana Labs, die Solana Foundation und weitere Akteure des Ökosystems die Stimmung. Die rechtlichen Unsicherheiten dürften kurzfristig auf dem Kurs lasten.
Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die starke Netzwerkaktivität und die technologischen Fortschritte ausreichen, um den Kurs aus der Seitwärtsphase nach oben zu befreien. Die Unterstützung bei 116 Dollar bleibt vorerst entscheidend – fällt diese Marke, könnte die psychologisch wichtige 100-Dollar-Schwelle ins Spiel kommen.
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