Der Start ins neue Jahr könnte für Solana kaum besser laufen. Die Kryptowährung kletterte am 5. Januar über die 137-Dollar-Marke und verzeichnete damit ein Tagesplus von über 3%. Nach einem schwierigen Dezember, in dem SOL zeitweise unter 120 Dollar rutschte, mehren sich nun die positiven Signale: Institutionelle Investoren bleiben an Bord, das Ökosystem wächst rasant, und wichtige technische Upgrades stehen bevor.

Technische Erholung mit Schwung

Solana hat sich deutlich von der Unterstützungszone bei 120 bis 125 Dollar gelöst, die Ende Dezember mehrfach getestet wurde. Das Handelsvolumen schnellte auf 4,63 Milliarden Dollar hoch – ein Anstieg um 143% gegenüber den vorherigen Sitzungen. Parallel dazu kletterte das Open Interest um 6,8% auf rund 7,89 Milliarden Dollar.

Die technischen Indikatoren zeigen Stärke:

  • Der MACD-Histogram drehte ins Positive (1,87)
  • Der 7-Tage-RSI erreichte 74,7 und signalisiert starken Aufwärtsdruck
  • SOL durchbrach den 200-Stunden-Durchschnitt bei 134 Dollar

Analysten sehen bei einem nachhaltigen Ausbruch über 138 Dollar Potenzial bis 144,74 Dollar. Sollte die 132-Dollar-Schwelle jedoch nicht halten, könnte ein Rücksetzer in Richtung 130 Dollar folgen.

Institutionelles Interesse bleibt stark

Bemerkenswert: Trotz der Kursschwäche im vierten Quartal 2025 blieben die Zuflüsse in Solana-ETFs durchgehend positiv. Im November verzeichneten die Produkte Nettomittelzuflüsse von 420 Millionen Dollar – mehr als dreimal so viel wie im Oktober. Die kumulierten Zuflüsse (ohne Seed-Kapital) erreichten bis Anfang Januar rund 550 bis 600 Millionen Dollar.

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Das verwaltete Vermögen in Solana-Investmentprodukten überschritt am 2. Januar die Schwelle von 1 Milliarde Dollar. Diese anhaltende institutionelle Nachfrage deutet auf Vertrauen in die langfristige Perspektive des Netzwerks hin.

Netzwerk-Fundamentaldaten überzeugen

Die On-Chain-Metriken unterstreichen Solanas Position im Krypto-Ökosystem. Das Netzwerk verarbeitete 2025 durchschnittlich 35,99 Millionen Transaktionen täglich – ein Vielfaches der 1,13 Millionen täglichen Transaktionen auf Ethereum.

Das Volumen auf dezentralen Börsen (DEX) erreichte 2025 insgesamt 1,6 Billionen Dollar und platzierte Solana hinter Binance (7,2 Billionen) auf Rang zwei. Seit Juni 2024 übersteigen die Einnahmen der Anwendungen auf Solana kontinuierlich die Netzwerkgebühren – das Verhältnis stieg bis Ende 2025 auf etwa 3,5:1.

Die größten Umsatztreiber sind Pump.fun (44 Millionen Dollar im August), Jupiter (35 Millionen Dollar) und diverse DeFi-Protokolle, die zusammen 40% der globalen DApp-Einnahmen generieren.

Kommende Upgrades als Katalysatoren

Zwei technische Meilensteine könnten Solanas Leistungsfähigkeit 2026 deutlich steigern. Das Alpenglow-Upgrade, im September 2025 von 98% der Validatoren gebilligt, vereinfacht den Konsensmechanismus fundamental. Die Finalisierungszeit für Transaktionen soll von 12,8 Sekunden auf 100 bis 150 Millisekunden sinken – ein Wert, der nahezu Echtzeit-Anwendungen wie Hochfrequenzhandel oder Live-Auktionen ermöglicht.

Der von Jump Crypto entwickelte Firedancer-Client verspricht einen Durchsatz von bis zu 100.000 Transaktionen pro Sekunde. Zusammen mit der bereits 2025 realisierten Erhöhung des Block-Space um 25% entsteht eine Infrastruktur, die weit höhere Nutzerzahlen verkraften kann.

Mit dem Crypto Fear and Greed Index erstmals seit Oktober wieder im neutralen Bereich und Bitcoin-ETF-Zuflüssen von 471,3 Millionen Dollar am 3. Januar verbessert sich das Gesamtmarktumfeld. Historisch betrachtet verzeichnete Bitcoin im Januar seit 2013 durchschnittlich Gewinne von 3,92%. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Solana die Marke von 150 Dollar nachhaltig zurückerobern kann.

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