Solana: Großer Hack – größerer Gegenschlag
Ein Sicherheitsvorfall bei der größten koreanischen Kryptobörse Upbit hätte Solana eigentlich in den Abgrund reißen müssen. Doch während Kleinanleger in Panik verfallen, schlagen institutionelle Investoren massiv zu. Bitwise kaufte innerhalb einer Stunde SOL-Token im Wert von über 13 Millionen Dollar. Was wissen die Profis, das der Markt noch nicht versteht?
30 Millionen Dollar gestohlen – aber nicht so schlimm wie befürchtet
Am 27. November 2025 stoppte Upbit sämtliche Ein- und Auszahlungen, nachdem verdächtige Transaktionsmuster entdeckt wurden. Die ersten Marktgerüchte sprachen von 36 bis 38 Millionen Dollar Verlust – klassische Panikmache. Die offizielle Bilanz fiel dann überraschend moderater aus.
Die korrigierten Fakten:
* Bestätigter Schaden: 44,5 Milliarden KRW (rund 30,4 Millionen Dollar) – etwa 17% weniger als zunächst befürchtet
* Betroffene: 38,6 Milliarden KRW Kundengelder plus 5,9 Milliarden KRW Firmenvermögen
* Gestohlene Assets: Neben SOL wurden Bonk, Jupiter, Raydium, Orca und Pyth Network abgezogen
Entscheidend: Upbits Betreiber Dunamu wird den kompletten Schaden aus eigenen Reserven erstatten. Für die Nutzer bleibt der Hack damit folgenlos – keine Liquiditätskrise, keine Panikverkäufe durch geschädigte Anleger. Die Börse hat die verbliebenen Assets bereits in Cold Wallets verschoben und arbeitet mit der koreanischen Sicherheitsbehörde KISA zusammen.
Bitwise kauft für 13 Millionen – in einer Stunde
Während Kleinanleger noch die Hack-Schlagzeilen verdauen, zeigen On-Chain-Daten ein völlig anderes Bild. Am 28. und 29. November griff der Bitwise Solana Staking ETF (BSOL) massiv zu.
Die Zahlen sprechen für sich:
* Volumen: 93.167 SOL in nur 60 Minuten akkumuliert
* Gegenwert: Rund 13,15 Millionen Dollar
* Kaufpreis: Etwa 141,14 Dollar pro SOL
Diese Transaktion ist kein Zufall. Institutionelle Asset Manager nutzen gezielt die durch den Hack gedrückte Preisniveaus als Einstiegsgelegenheit. Der Kauf absorbierte faktisch einen Großteil des durch die Negativschlagzeilen ausgelösten Verkaufsdrucks. Während Retail-Investoren flüchten, sammeln die Profis ein.
CME-Futures als nächster Katalysator
Der Markt preist bereits ein: Am 15. Dezember 2025 startet die CME Group den Handel mit spot-basierten SOL/XRP-Futures. Für professionelle Trader bedeutet das Zugang zu ausgefeilten Hedging-Strategien und deutlich höhere Liquidität jenseits der reinen ETF-Produkte.
Parallel verfestigt sich die Wall-Street-Integration: Franklin Templeton reichte kürzlich ein Form 8-A ein – ein weiterer Baustein für die "institutionelle Preisuntergrenze" bei Solana. Während CoinShares zwar Assets abzieht, überwiegen die Zuflüsse bei Bitwise und anderen Anbietern deutlich.
Blockchain läuft – Vertrauen bleibt intakt
Die Solana-Blockchain selbst zeigt keine Schwächen. Kein Downtime, keine Protokoll-Lücken. Der Hack betraf ausschließlich Upbits zentralisierte Hot Wallets – also klassisches Verwahrungs-Risiko, kein Smart-Contract-Exploit.
Die On-Chain-Realität:
* Gestohlene Token wurden sofort zu Angreifer-Wallets nachverfolgt – Transparenz funktioniert
* DeFi-Protokolle wie Jupiter und Raydium laufen stabil weiter, Volumina unverändert
* Das Vertrauen in dezentrale Solana-Infrastruktur bleibt unberührt
Der Vorfall zeigt eher die Schwächen zentralisierter Börsen als die des Solana-Netzwerks selbst.
Zwei Kräfte, eine Richtung?
Solana steht Ende November 2025 an einem Scheideweg: Auf der einen Seite drückt die FUD (Fear, Uncertainty, Doubt) rund um den Upbit-Hack von 30,4 Millionen Dollar. Auf der anderen Seite stemmen sich institutionelle ETFs wie BSOL mit Millionen-Käufen dagegen.
Die Korrektur der Diebstahlssumme nach unten und Dunamus schnelle Erstattungszusage nehmen dem Vorfall die Schärfe. Entscheidend wird, ob die ETF-Zuflüsse nachhaltig bleiben – und ob der CME-Futures-Start Mitte Dezember weitere institutionelle Käufer anzieht. Die Profis jedenfalls haben ihre Position bezogen.
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