Solana sendet derzeit widersprüchliche Signale. Während der Kurs im Zuge der allgemeinen Marktschwäche deutlich nachgibt, sprechen die fundamentalen Daten eine gänzlich andere Sprache. Die Staking-Quote hat einen historischen Höchststand erreicht – ein klares Indiz dafür, dass langfristige Anleger nicht das Weite suchen, sondern ihre Positionen festigen.

Bären dominieren kurzfristig

Die Stimmung am Kryptomarkt ist angespannt. Geopolitische Handelskonflikte und die Sorge vor einem drohenden US-Regierungsstillstand sorgen für eine Flucht aus Risikoanlagen. Für Solana bedeutete dies eine scharfe Korrektur, nachdem der Ausbruch über die Marke von 145 US-Dollar scheiterte. Aktuell notiert der Kurs bei 122,53 US-Dollar und kämpft damit um Bodenbildung.

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Charttechnisch ist die Lage prekär. Der Rücksetzer testet nun eine wichtige Unterstützungszone zwischen 118 und 119 US-Dollar. Analysten warnen: Sollte dieser Bereich nicht halten, drohen weitere Abgaben bis in den Bereich von 95 bis 98 US-Dollar. Der Terminmarkt untermauert dieses Szenario derzeit. Das steigende Open Interest bei gleichzeitig fallenden Preisen deutet auf aggressive Leerverkäufe hin.

Das Fundament hält

Doch abseits des Preischarts zeigt das Netzwerk bemerkenswerte Stärke. On-Chain-Daten belegen, dass die Staking-Quote auf ein Allzeithoch von 70 Prozent geklettert ist. Über 60 Milliarden US-Dollar sind damit in Verträgen gebunden und dem direkten Verkaufsdruck entzogen. Dies signalisiert eine hohe Überzeugung der Investoren in die langfristige Perspektive des Projekts.

Auch institutionelle Anleger scheinen die niedrigen Kurse eher als Chance zu begreifen. Während Bitcoin-Produkte zuletzt Abflüsse verzeichneten, flossen Solana-ETFs netto rund 24 Millionen US-Dollar zu. Zudem treibt das Netzwerk die Integration realer Vermögenswerte (Real World Assets) voran, wie jüngste Projekte mit JPMorgan und goldgedeckten Token zeigen.

Entscheidend für die kurzfristige Richtung wird nun die Sitzung der US-Notenbank am 28. Januar sein. Damit sich das Blatt wendet, muss Solana die Widerstandszone bei 133 bis 135 US-Dollar zurückerobern. Bis dahin liegt der Fokus der Marktteilnehmer darauf, ob die kritische Unterstützung bei 118 US-Dollar dem makroökonomischen Druck standhält.

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