Solana: Fundamental stark, Chart schwach
Solana erlebt einen turbulenten Start in das Jahr 2026. Während die Kursentwicklung Anleger enttäuscht und wichtige Unterstützungszonen testet, erzählen die fundamentalen Daten eine völlig andere Geschichte. Die Blockchain verzeichnet Rekordaktivitäten und institutionelles Interesse, doch am Markt scheinen derzeit die Verkäufer das Zepter in der Hand zu halten.
Technischer Druck nimmt zu
Die charttechnische Lage hat sich nach einem vielversprechenden Jahresauftakt deutlich eingetrübt. Nachdem Solana zunächst um rund 20 Prozent zulegen konnte, scheiterte der Kurs am Widerstand von 145 US-Dollar. Seitdem dominiert eine Korrekturbewegung, die den Preis aktuell in den Bereich von 124 US-Dollar drückt – den tiefsten Stand seit Dezember des Vorjahres.
Marktbeobachter sehen in der Kombination aus fallenden Preisen und gleichzeitig steigendem Open Interest am Terminmarkt ein Warnsignal. Diese Konstellation deutet oft darauf hin, dass aggressive Verkäufer den Trend bestimmen. Liquidation-Heatmaps zeigen zudem Cluster unterhalb der Marke von 119 US-Dollar, was weiteren Abwärtsdruck nicht ausschließt, bevor ein tragfähiger Boden gefunden ist.
Netzwerkaktivität auf Rekordniveau
Im starken Kontrast zur trüben Charttechnik steht die operative Entwicklung der Blockchain. Das Netzwerk verarbeitet derzeit mehr Transaktionen als die meisten Konkurrenten, getrieben durch einen Boom bei dezentralen Börsen (DEX), Meme-Coins und der Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA). Die Zahl der wöchentlich aktiven Nutzer erreichte zuletzt den höchsten Stand seit Juni 2025.
Diese intensive Nutzung schlägt sich direkt in den Einnahmen nieder: Die Netzwerkgebühren sprangen innerhalb von 30 Tagen um 53 Prozent auf über 21 Millionen US-Dollar. Da Solana einen Teil dieser Gebühren verbrennt ("Burn"-Mechanismus), wirkt sich dies deflationär auf das Angebot aus. Auch das Vertrauen der Langzeitanleger ist intakt: Über 70 Prozent des gesamten SOL-Bestands befinden sich im Staking – ein Allzeithoch, das eine enorme Überzeugung der Investoren signalisiert.
Institutionelle Zuflüsse und rechtliche Hürden
Trotz der Preisschwäche greifen institutionelle Investoren selektiv zu. In einer Woche, in der der breite Kryptomarkt Abflüsse von über 1,73 Milliarden US-Dollar verzeichnete, flossen Solana-Produkten über 17 Millionen US-Dollar zu.
Belastet wird die Stimmung jedoch durch externe Faktoren. Eine kürzlich eingereichte Sammelklage gegen zentrale Entitäten des Ökosystems sorgt für Unsicherheit. Anleger blicken nun auf das für Februar oder März 2026 erwartete "Alpenglow"-Upgrade. Ob die technischen Verbesserungen ausreichen, um den Fokus wieder auf die starken Fundamentaldaten zu lenken und die juristischen Sorgen in den Hintergrund zu drängen, wird die Preisentwicklung der kommenden Wochen entscheiden.
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