Morgan Stanley startet eine historische Initiative: Als erste große US-Bank hat das Geldhaus einen Antrag für einen eigenen Solana-ETF bei der SEC eingereicht. Gleichzeitig durchbrachen bestehende Solana-Fonds die Marke von einer Milliarde Dollar verwaltetem Vermögen. Für das Blockchain-Netzwerk bedeutet das mehr als nur symbolische Anerkennung – es ist der bislang deutlichste Beleg institutionellen Vertrauens.

Die Morgan-Stanley-Offensive

Am 6. Januar reichte Morgan Stanley Investment Management S-1-Anträge für einen Bitcoin Trust und einen Solana Trust ein. Der Schritt markiert einen Wendepunkt: Erstmals will eine etablierte Wall-Street-Bank eigene Krypto-ETFs unter eigenem Namen auflegen – direkt verwaltet, ohne Umweg über spezialisierte Anbieter.

Die Bewegung erfolgt nicht im luftleeren Raum. Ende 2025 hatte Morgan Stanley bereits angekündigt, Krypto-Investments für sämtliche Kundenkonten zugänglich zu machen. Die ETF-Anträge sind die logische Fortsetzung dieser Strategie.

Parallel dazu überschritt der Gesamtmarkt für Solana-ETFs die psychologisch wichtige Schwelle von einer Milliarde Dollar. Marktführer ist Bitwise mit dem BSOL-ETF und etwa 731 Millionen Dollar Assets. Seit Oktober 2025 flossen netto rund 792 Millionen Dollar in Solana-Produkte – ein klares Signal für anhaltendes institutionelles Interesse.

Netzwerk-Fundamentaldaten auf Rekordniveau

Abseits der ETF-Euphorie liefert das Solana-Netzwerk selbst beeindruckende Zahlen. Das Handelsvolumen auf dezentralen Börsen (DEX) erreichte in den letzten 30 Tagen 107,7 Milliarden Dollar – mehr als Ethereum oder Binance Smart Chain verzeichneten.

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Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:

  • Anwendungsumsätze: 2,39 Milliarden Dollar (+46% zum Vorjahr), sieben Anwendungen generierten jeweils über 100 Millionen Dollar
  • Transaktionsvolumen: 33 Milliarden Non-Vote-Transaktionen jährlich
  • Aktive Wallets: 3,2 Millionen täglich (+50% zum Vorjahr)
  • Stablecoins: Bestand verdoppelt auf 14,8 Milliarden Dollar, Transfervolumen von 11,7 Billionen Dollar

Diese Werte belegen: Solana wird nicht nur gehandelt, sondern intensiv genutzt.

Technische Weichenstellung: Das Alpenglow-Update

Für 2026 steht ein entscheidendes Netzwerk-Upgrade an. Die "Alpenglow"-Aktualisierung soll die Transaktionsfinalisierung von derzeit etwa 12,8 Sekunden auf 100 bis 150 Millisekunden beschleunigen. Sollte die Implementierung gelingen, würde Solana für Hochfrequenzhandel und komplexe DeFi-Anwendungen deutlich attraktiver.

Gleichzeitig sorgt ein neues Transparenz-Tool für Diskussionen: Der von Jito Labs am 6. Januar gestartete IBRL Explorer bewertet die Performance von Validatoren. Die ersten Ergebnisse zeigen erhebliche Unterschiede – Community-Betreiber wie Certora erreichen Effizienzwerte über 95 Prozent, während einige dezentrale Treasuries wegen fragwürdiger Praktiken kritisiert werden.

Marktposition und Ausblick

Der Kurs notiert aktuell bei rund 139 Dollar. Kurzfristig identifizieren Analysten Widerstand bei 145 Dollar, mittelfristig bei 210 Dollar. Das Open Interest bei Solana-Futures stieg von 6,8 Milliarden Ende Dezember auf 8,3 Milliarden Dollar – ein Hinweis auf gestiegenes spekulatives Engagement.

Die Kombination aus Morgan Stanleys Vorstoß, der Milliarden-Marke bei ETF-Assets und den robusten On-Chain-Daten schafft eine ungewöhnlich breite Unterstützung. Entscheidend wird, wie die SEC auf die neuen Anträge reagiert und ob das Alpenglow-Update wie geplant umgesetzt werden kann. Beide Faktoren dürften die kommenden Monate maßgeblich prägen.

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