Die Edelmetallmärkte erleben einen historischen Moment. Silber durchbricht erstmals die Marke von 85 US-Dollar und erreicht im Handelsverlauf Spitzenwerte über 86 Dollar. Dahinter steckt mehr als nur typische Marktvolatilität: Eine explosive Mischung aus politischer Unsicherheit und physischer Knappheit treibt den Preis in unerforschtes Terrain.

Die wichtigsten Fakten:

  • Silberpreis überschreitet 85-Dollar-Marke deutlich
  • Lagerbestände an LBMA auf kritischen Tiefständen
  • Goldman Sachs warnt vor "Squeeze"-Szenario
  • Gold parallel auf Rekordhoch über 4.600 Dollar

Fed-Konflikt erschüttert Vertrauen

Die eskalierende Konfrontation zwischen US-Administration und Federal Reserve sorgt für massive Kapitalflucht in Edelmetalle. Berichte über direkte Angriffe auf die Unabhängigkeit der Notenbank haben das Vertrauen in den Dollar fundamental erschüttert.

Wenn die Autonomie der Geldpolitik infrage steht, reagieren institutionelle Investoren mit Flucht in sichere Häfen. Silber profitiert dabei doppelt: als klassischer Wertspeicher und durch seine hohe Volatilität, die in Krisenzeiten oft überproportionale Gewinne ermöglicht. Der Markt preist ein Szenario ein, in dem Zinsentscheidungen nicht mehr rein ökonomischen, sondern politischen Interessen folgen.

Dramatische Knappheit am physischen Markt

Goldman Sachs weist auf eine kritische Situation bei den Lagerbeständen hin, insbesondere in London. Die Experten sprechen von einem klassischen "Squeeze"-Szenario: Wenn physisches Material kaum verfügbar ist, müssen Terminkontrakte zu nahezu jedem Preis gedeckt werden.

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Diese Asymmetrie zwischen leergefegten Lagern und panikartiger Nachfrage treibt den Preis unaufhaltsam nach oben. Short-Seller und Industriekäufer, die auf sinkende Preise gewettet haben, geraten zunehmend unter Druck. Jede neue Kauforder trifft auf ein praktisch nicht vorhandenes Angebot.

Industrie unter Zugzwang

Neben Spekulanten gerät die verarbeitende Industrie unter massiven Druck. Silber ist unverzichtbar für Solar- und Elektronikfertigung. Unternehmen, die ihre Bestände nicht rechtzeitig aufgefüllt haben, müssen nun zu Höchstpreisen einkaufen, um die Produktion aufrechtzuerhalten.

Diese "forced buying"-Komponente verhindert derzeit jegliche nennenswerte Korrektur. Rücksetzer werden im aktuellen Umfeld sofort wieder hochgekauft. Mit einem aktuellen Stand von 85,89 Dollar notiert das Metall auf seinem 52-Wochen-Hoch – 83 Prozent über dem November-Tief von 46,90 Dollar.

Charttechnik: Neuland ohne Widerstand

Nach oben existieren kaum noch historische Widerstände, da sich Silber in absolutem Neuland bewegt. Solange die Unsicherheit bezüglich der US-Geldpolitik anhält und die physischen Engpässe ungelöst bleiben, zeigt der Weg des geringsten Widerstands steil nach oben. Bewegungen von mehreren Prozentpunkten innerhalb weniger Stunden sind in dieser Marktphase die neue Normalität.

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