Eine beispiellose Attacke auf die US-Notenbank und eskalierende Spannungen im Nahen Osten treiben Anleger massenhaft aus dem US-Dollar. Während in Washington die institutionelle Unabhängigkeit der Fed wankt, suchen Investoren Schutz in Sachwerten. Diese Mischung aus politischem Chaos und geopolitischer Angst katapultiert den Silberpreis in bisher ungekannte Höhen.

  • Neues Rekordhoch: Silber klettert auf 84,44 US-Dollar (52-Wochen-Hoch).
  • Massive Dynamik: Tagesplus von 5,87 Prozent; Anstieg von über 36 Prozent in nur 30 Tagen.
  • Auslöser: Strafrechtliche Ermittlungen gegen Fed-Chef Powell und Iran-Konflikt.
  • Marktlage: Strukturelles Angebotsdefizit trifft auf Panikkäufe.

Angriff auf die Fed erschüttert Vertrauen

Der primäre Treibstoff für diese Rallye ist keine klassische Inflationsangst, sondern eine handfeste Verfassungskrise in den USA. Das US-Justizministerium hat strafrechtliche Ermittlungen gegen Notenbankchef Jerome Powell eingeleitet. Offiziell dreht sich der Streit um Diskrepanzen bei Renovierungskosten der Fed-Zentrale. Marktteilnehmer werten diesen juristischen Schritt jedoch als politisch motivierten Angriff der Trump-Administration, um im anhaltenden Zinsstreit Druck auszuüben.

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Diese direkte Bedrohung der institutionellen Unabhängigkeit der Notenbank führt zu einem massiven Vertrauensverlust in den Greenback. Anleger setzen auf den sogenannten "Debasement Trade" – die Flucht aus einer Währung, deren Stabilität durch politische Machtkämpfe gefährdet erscheint. Silber profitiert als klassisches monetäres Metall überproportional von dieser Unsicherheit.

Kriegsangst und Knappheit

Parallel zur Krise in Washington verschärft sich die Lage im Nahen Osten dramatisch. Berichte über "sehr starke Optionen", die das US-Militär bezüglich des Iran prüft, sowie massive Proteste in Teheran sorgen für eine hohe Risikoprämie bei Rohstoffen.

Diese exogenen Schocks treffen auf einen ohnehin extrem angespannten physischen Markt. Da die Minenproduktion im fünften Jahr in Folge die Industrienachfrage nicht decken kann, wirkt das strukturelle Defizit wie ein Brandbeschleuniger für den Kurs. Mit dem heutigen Sprung auf 84,44 US-Dollar ist der charttechnische Ausbruch endgültig vollzogen. Allein seit Jahresbeginn verzeichnet das Edelmetall bereits ein Plus von 16,85 Prozent.

Analysten rufen dreistellige Kurse aus

Die Kombination aus makroökonomischem Chaos und physischer Knappheit lässt Experten ihre Prognosen deutlich nach oben schrauben. Alexander Hirschler sieht das nächste Ziel bei 90 US-Dollar, schließt aber einen direkten Durchmarsch auf 100 US-Dollar nicht aus. Auch Ronald Stöferle von Incrementum hält dreistellige Notierungen im laufenden Jahr 2026 für realistisch. Sollte der politische Druck auf die Fed anhalten und die geopolitische Lage instabil bleiben, dürften Rücksetzer am Markt lediglich als kurze Atempausen auf dem Weg zu neuen Höchstständen dienen.

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