Silber: Historische Kaufpanik!
Anleger flüchten in Scharen aus dem US-Dollar. Der Grund ist ein beispielloser Machtkampf in Washington: Das Justizministerium hat strafrechtliche Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell eingeleitet. Während die Märkte diesen Schritt als Angriff auf die Unabhängigkeit der Notenbank werten, explodiert die Nachfrage nach Silber als politisch sicherem Hafen.
- Kursanstieg 30 Tage: +37,92 %
- 52-Wochen-Hoch: 85,89 USD
- Performance YTD: +18,85 %
Offiziell begründet das Justizministerium die Ermittlungen mit Renovierungskosten, doch Marktteilnehmer interpretieren den Vorstoß anders. Die Sorge vor einer politischen Einflussnahme auf die Geldpolitik hat einen massiven "Sell America"-Trend ausgelöst. Investoren stoßen US-Staatsanleihen ab und suchen Schutz in Sachwerten. Diese Fluchtbewegung trieb den Silberpreis gestern auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 85,89 USD.
Banken wechseln die Fronten
Parallel zur politischen Eskalation vollzieht sich eine fundamentale Wende am Terminmarkt. US-Großbanken, die traditionell oft auf der Verkäuferseite standen, haben ihre Strategie radikal geändert. Aktuelle Daten zeigen, dass diese Institute erstmals "netto-long" bei Silber-Futures positioniert sind.
Die Positionierung wurde im Vergleich zum Dezember um rund 35 Prozent ausgebaut und entspricht mittlerweile einem physischen Äquivalent von etwa 162 Tonnen Silber. Dass selbst institutionelle Schwergewichte nun auf steigende Kurse setzen, verschärft das strukturelle Ungleichgewicht zwischen dem Papier-Markt und der physischen Verfügbarkeit.
Verschärft wird die Lage durch geopolitische Faktoren. Die seit Jahresbeginn geltenden chinesischen Exportbeschränkungen für strategische Metalle treffen auf eine unflexible Nachfrage der Solar- und Elektroindustrie. Das Gold-Silber-Verhältnis ist auf etwa 54 gefallen, was die massive relative Stärke des "kleinen Bruders" von Gold unterstreicht.
Überhitzung oder neue Realität?
Charttechnisch befindet sich das Metall in einer parabolischen Aufwärtsbewegung. Der Relative Strength Index (RSI) notiert bei 62,0, was auf eine zunehmende Überhitzung hindeutet. In der aktuellen Marktphase ignorieren Käufer jedoch oft klassische Warnsignale, getrieben von der Angst, den Einstieg zu verpassen (FOMO).
Der Fokus richtet sich nun auf die anstehenden US-Inflationsdaten. Sollten diese eine weiter steigende Teuerung bestätigen, dürfte die Kombination aus politischem Chaos um die Fed und Geldentwertung den Edelmetallsektor weiter befeuern. Solange die institutionellen Anleger auf der Käuferseite bleiben und die politische Unsicherheit anhält, ist mit einer Fortsetzung der hohen Volatilität zu rechnen.
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