Vom Rekordhoch fast halbiert — und nun eine zaghafte Stabilisierung. Der Silberpreis kämpft sich nach einer brutalen Korrekturphase an die 70-Dollar-Marke heran. Was steckt hinter der Erholung, und wie belastbar ist sie?

Papiermarkt gegen physische Realität

Im Januar markierte Silber noch ein Allzeithoch nahe 117 Dollar. Seitdem hat das Metall rund 40 Prozent verloren — ein Rückgang, der vor allem durch massive Liquidationen an den Terminbörsen getrieben wurde. Dort dominierten in den vergangenen Wochen Verkäufer. An den deutschen Handelsplätzen berichten Händler der Baader Bank und der ICF Bank von außergewöhnlich hohen Umsätzen, bei denen viele Anleger nach den Kursverlusten ausstiegen — besonders aus Silber-Minenfonds und physisch hinterlegten Produkten.

Gleichzeitig erzählt der physische Markt eine andere Geschichte. In Asien werden weiterhin Prämien gezahlt, was auf regionale Angebotsknappheit hindeutet. Auch die industrielle Nachfrage — getrieben durch Solarenergie und Elektromobilität — bleibt strukturell hoch. Das verhinderte bislang einen Rutsch unter die 60-Dollar-Zone.

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Schwacher Dollar und geopolitische Käufe stützen

Die leichte Erholung der vergangenen 24 Stunden hat zwei Treiber: ein nachgebender US-Dollar-Index sowie anhaltende geopolitische Spannungen in Westasien, die Sicherheitskäufe anregen. Da Silber global in Dollar bewertet wird, verbessert eine schwächere US-Währung die Kaufkraft außerhalb des Dollarraums spürbar.

Spekulativere Marktteilnehmer nutzen das aktuelle Kursniveau für erste Wiedereinstiege. Das Interesse konzentriert sich auf die 70-Dollar-Marke als potenzielle Unterstützung — noch liegt der Preis knapp darunter, rund 16 Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 83 Dollar.

Widerstand bei 72 Dollar entscheidend

Charttechnisch bleibt die Lage angespannt. Das nächste nennenswerte Widerstandsniveau liegt bei rund 72 Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber wäre das erste klare Signal, dass der Abwärtstrend der vergangenen Wochen an Kraft verliert. Gelingt das nicht, droht eine erneute Konsolidierung im aktuellen Bereich.

Den nächsten größeren Impuls könnten geldpolitische Signale der US-Notenbank in der kommenden Woche liefern. Solange die Zinsperspektive unklar bleibt, dürfte die Spannung zwischen dem schwachen Papiermarkt und der robusten physischen Nachfrage das dominierende Thema bleiben.

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