SBO-Aktie: Blick nach vorn!
Es gilt schon länger als offenes Geheimnis, dass der niedrige Ölpreis auf den Geschäften von SBO lastet. Das Interesse an Neuinvestitionen ist bei einem ohnehin schon vorhandenen Überangebot ausgesprochen gering. Genau das zeigte sich nun auch bei den Jahreszahlen des Öl- uns Gasfeldausrüstert. 2025 gingen die Umsätze auf 455 Millionen Euro zurück. Ein Jahr zuvor wurden noch 560,4 Millionen Euro gemeldet. Der Auftragseingang schrumpfte von 483,7 auf 406 Millionen Euro.
Die Gewinne entwickelten sich ebenfalls rückläufig, was SBO-Chef Klaus Mader aber offenbar noch nicht ins Schwitzen bringt. Letzterer sprach davon, dass der Markt sich zyklisch entwickle und auf ein starkes Jahr 2024 eine schwächere Phase gefolgt sei. Mader geht aber nicht davon aus, dass die geringen Ölpreise sich dauerhaft halten werden. Denn letztlich seien auch für die Förderländer höhere Preise wichtig, um "ausgeglichene Budgets" zu ermöglichen.
SBO schielt auf Venezuela
Damit stellt SBO zumindest mittelfristig Besserung in Aussicht. Im vierten Quartal hat der Auftragseingang bereits zulegen können. Das Unternehmen vermag aber noch nicht zu sagen, ob damit bereits die Trendwende erreicht wurde. Viel Potenzial erkannt man in Südamerika nach der US-Intervention in Venzuela. Für einen möglichen Aufbau der dortigen Infrastruktur sei SBO sowohl aufgrund des technischen Knowhows als auch der geografischen Nähe bestens aufgestellt.
SBO betreibt Standorte unter anderem im Bundesstaat Texas einen Standort. Die Präsenz in den USA hat im letzten Jahr auch dabei geholfen, die Auswirkungen von Zöllen abzufedern, wenngleich jene am Unternehmen unter dem Strich nicht vollkommen unbemerkt vorbeizogen. Unter dem Strich versprüht man aber viel Optimismus und sprach bei der Vorlage der eher schwachen Zahlen lieber von Zukunftschancen als von aktuellen Herausforderungen.
Enttäuschte Aktionäre
Bei den Anlegern wollte das aber nicht recht verfangen. Die SBO-Aktie reagierte auf die Zahlenvorlage am Mittwochmorgen mit Kursverlusten von 2,1 Prozent; der Aktienkurs fiel auf 30,45 Euro zurück. Dass Eingestellt hatten die Anleger sich auf maue Zahlen allerdings bereits, weshalb die Verluste letztlich noch überschaubar ausfielen. 2026 wird SBO auf Worte Taten folgen lassen und vorhandene Chancen auch nutzen müssen. Vage Zukunftsspekulationen allein versetzen die Anleger ganz offensichtlich noch nicht in Kauflaune.
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