Santacruz Silver Aktie: Gewinn verdoppelt
Schulden getilgt, Margen verdoppelt, Kasse gefüllt: Santacruz Silver hat das Geschäftsjahr 2025 mit bemerkenswert starken Zahlen abgeschlossen. Und das, obwohl ein Wassereinbruch in der Bolivar-Mine die Produktion zeitweise erheblich beeinträchtigt hat.
Starke Zahlen trotz Produktionsrückgang
Der Umsatz stieg 2025 um 15 Prozent auf 326,4 Millionen US-Dollar — obwohl die Silberäquivalentproduktion gleichzeitig um 11 Prozent auf 14,4 Millionen Unzen zurückging. Der Grund für das Produktionsminus liegt in einem Wassereinbruch in der Bolivar-Mine im Mai 2025, der den Zugang zu hochgradigen Abbaubereichen vorübergehend blockierte.
Dass Umsatz und Margen dennoch deutlich zulegten, liegt vor allem an gestiegenen Metallpreisen. Sowohl Bruttogewinn als auch das bereinigte EBITDA haben sich gegenüber 2024 nahezu verdoppelt. Die Aktie reagierte positiv auf die Zahlenveröffentlichung und legte in den jüngsten Handelssitzungen rund 14,6 Prozent zu.
Schuldenfreiheit und 80 Millionen in der Kasse
Das vielleicht wichtigste Kapitel des Jahresberichts ist die vollständige Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Glencore für die bolivianischen Assets. Santacruz Silver ist damit schuldenfrei. In der Kasse liegen aktuell rund 80 Millionen US-Dollar.
Zusätzlich hat das Unternehmen im Januar 2026 eine Notierung an der NASDAQ erhalten, was den Zugang zu institutionellen Kapitalgebern deutlich verbessert.
Bolivar-Erholung und Soracaya als Wachstumstreiber
Die Bolivar-Mine kehrt schrittweise in die hochgradigen Abbaubereiche zurück. Im vierten Quartal 2025 stieg die Silberäquivalentproduktion bereits um 9 Prozent gegenüber dem dritten Quartal. Die vollständige Produktionserholung erwartet das Management für das vierte Quartal 2026.
Parallel dazu treibt Santacruz das Soracaya-Projekt in Bolivien voran. Die Genehmigungen sollen im dritten Quartal 2026 abgeschlossen sein, die erste Produktion ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Da bestehende Mühleninfrastruktur der Region genutzt werden soll, hält sich der Investitionsaufwand in Grenzen.
CEO Arturo Préstamo und CFO Andrés Bedregal werden die Ergebnisse und die Strategie für 2026 am 7. April in einem Webinar vorstellen — mit Fokus auf die Soracaya-Integration und den Abschluss des Sanierungsplans für die Bolivar-Mine.
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