Rocket Lab eilt operativ von Rekord zu Rekord und sichert sich prestigeträchtige Aufträge, doch der Aktienkurs erzählt eine ganz andere Geschichte. Während die Raketen zuverlässig abheben, flüchten Führungskräfte und Großanleger aus dem Papier. Was wissen die Insider, das den Kleinanlegern entgeht, und steht die Wachstumsstory auf der Kippe?

Warnsignal aus der Chefetage

Operativ könnte es für das Raumfahrtunternehmen kaum besser laufen: Mit dem 18. erfolgreichen Start der "Electron"-Rakete im Jahr 2025 wurde ein neuer Firmenrekord aufgestellt. Doch dieser Glanz wird von massiven Insider-Verkäufen überschattet. Interne Unterlagen enthüllen, dass Unternehmensangehörige im letzten Quartal Aktien im Wert von rund 274 Millionen US-Dollar auf den Markt geworfen haben.

Besonders alarmierend für Anleger ist die Prominenz der Verkäufer. Neben CEO Peter Beck haben sich auch COO Frank Klein und SVP Arjun Kampani von signifikanten Aktienpaketen getrennt. Dieses Verhalten steht im krassen Widerspruch zu den Erfolgsmeldungen und drückt massiv auf die Stimmung. Auch institutionelle Investoren ziehen Konsequenzen: So hat Charles Schwab seine Position zuletzt um fast ein Viertel reduziert.

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Operativer Triumphzug geht weiter

Trotz des Vertrauensverlusts an der Börse liefert das Unternehmen technisch ab. Am 5. Dezember steht bereits die nächste Bewährungsprobe an: Von Neuseeland aus soll eine wichtige Mission für die japanische Raumfahrtbehörde JAXA starten. Es ist der erste dedizierte Auftrag dieser Art für Rocket Lab und ein klares Signal, dass man auch international bei Regierungsaufträgen Fuß fasst.

Finanziell konnte Rocket Lab im dritten Quartal ebenfalls punkten. Der Umsatz sprang um 48 Prozent auf 155 Millionen US-Dollar, und der Verlust pro Aktie fiel geringer aus als von Analysten befürchtet. Doch diese Zahlen verpuffen derzeit angesichts der Bewertungssorgen.

Bewertungswahnsinn oder Kaufchance?

Die Diskrepanz zwischen Geschäftsentwicklung und Aktienkurs ist eklatant. Mit einer Marktkapitalisierung von über 22 Milliarden US-Dollar ist das Unternehmen ambitioniert bewertet, zumal die Profitabilität weiterhin auf sich warten lässt. Der Kursrutsch der letzten 30 Tage von über 36 Prozent zeigt deutlich, dass der Markt beginnt, die hohen Multiplikatoren zu hinterfragen.

Zwar sehen Analysten mit einem durchschnittlichen Kursziel von über 58 US-Dollar noch Luft nach oben, und Börsenkommentator Jim Cramer bezeichnete das Papier jüngst als "gute Spekulation". Doch die massiven Verkäufe aus den eigenen Reihen wirken wie ein schwerer Anker. Für Anleger bleibt die Situation heikel: Solange das Management Kasse macht, statt Aktien zu halten, bleibt die "Buy"-Empfehlung der Analysten ein Spiel mit dem Feuer. Der kommende JAXA-Start am 5. Dezember wird zeigen müssen, ob operative Exzellenz das beschädigte Vertrauen wiederherstellen kann.

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