Rocket Lab Aktie: Neutron-Programm stockt
Der Start ins Börsenjahr 2026 hält für Aktionäre von Rocket Lab USA ein Wechselbad der Gefühle bereit. Während das operative Geschäft mit der Electron-Rakete zuverlässig liefert, sorgt das ambitionierte Nachfolgeprojekt für Sorgenfalten. Ein missglückter Belastungstest beim Hoffnungsträger „Neutron“ überschattet den jüngsten Satellitenstart und drückt auf die Stimmung.
Zuverlässigkeit im All
Der operative Auftakt ist geglückt: Die etablierte Electron-Rakete beförderte erfolgreich zwei Satelliten für den Kunden Open Cosmos in einen kreisförmigen Orbit. Für das Raumfahrtunternehmen markiert dies bereits die 80. Mission insgesamt. Dieser reibungslose Ablauf demonstriert erneut die technische Reife und operative Stabilität des bestehenden Geschäftsmodells, mit dem Rocket Lab aktuell seine Umsätze generiert.
Rückschlag beim Wachstumstreiber
Doch die Erfolgsmeldung wird von Problemen bei der Zukunftswette des Unternehmens verdrängt. Beim Entwicklungsprogramm der deutlich größeren und für das künftige Wachstum entscheidenden Neutron-Rakete kam es zu einem Zwischenfall: Während eines hydrostatischen Drucktests riss der Tank der ersten Stufe.
Zwar betont das Management, dass solche Ausfälle bei Belastungstests bis an die physikalischen Grenzen nicht ungewöhnlich sind und die Testanlagen unbeschädigt blieben. Dennoch bringt der Vorfall Unsicherheit in den ohnehin straffen Entwicklungszeitplan.
Markt reagiert verschnupft
An der Börse dominiert angesichts dieser Gemengelage die Vorsicht. Trotz des geglückten Electron-Starts reagierte die Aktie im vorbörslichen Handel mit Verlusten. Der Fokus der Marktteilnehmer liegt eindeutig auf dem zukünftigen Wachstumstreiber Neutron. Nach der enormen Rallye der letzten zwölf Monate (+178 %) reagiert das Papier empfindlich auf potenzielle Verzögerungen. Der jüngste Kursrücksetzer von über 8 % auf Wochensicht spiegelt diese Nervosität wider.
Das Management steht nun unter Zugzwang, im kommenden Februar Klarheit zu schaffen. Der anstehende Earnings-Call wird zeigen müssen, ob der geplatzte Tank lediglich eine Episode im Entwicklungsprozess war oder den kommerziellen Start der Neutron-Rakete signifikant nach hinten verschiebt.
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