Rheinmetall Aktie: Dynamisches Vorwärtsstrategien!
Die Rheinmetall-Aktie hat zuletzt deutlich Federn lassen müssen. Doch ausgerechnet jetzt meldet sich die US-Investmentbank Bernstein Research mit einer optimistischen Botschaft: Das Kursziel wurde von 2.000 auf 2.050 Euro angehoben, die Einstufung bleibt bei "Outperform". Analyst Adrien Rabier sieht nach dem jüngsten Absturz eine attraktive Einstiegsmöglichkeit.
Die Papiere des DAX-Konzerns hatten unter einer Sektorrotation und einem enttäuschenden Geschäftsupdate vor der Vorlage der Zahlen für 2025 gelitten. Am Dienstag zeigt sich die Aktie im XETRA-Handel nahezu unverändert bei 1.648,50 Euro – ein Minus von lediglich 0,03 Prozent. Auch die anderen deutschen Rüstungswerte wie RENK, HENSOLDT und TKMS bewegen sich nur geringfügig.
Munitionsnachfrage bleibt das Zugpferd
Doch was spricht für einen Wiedereinstieg? Bernstein verweist auf die unverändert starken Fundamentaldaten. Die Munitionsnachfrage übersteigt weiterhin das Angebot – ein Zustand, der dem Düsseldorfer Rüstungskonzern in den kommenden Jahren kontinuierlich Aufträge bescheren dürfte. Zudem passt Rheinmetall sein Geschäftsportfolio in rasantem Tempo an die veränderten Marktbedingungen an.
Bis 2030 sollte das Unternehmen laut Rabier "in einer eigenen Liga spielen" – eine bemerkenswerte Einschätzung angesichts des ohnehin schon starken Wettbewerbs in der Branche. Die Analysten gehen davon aus, dass sich die langfristige Wachstumsstory trotz kurzfristiger Schwäche nicht verändert hat.
Laserwaffen-Projekt sorgt für Irritationen
Allerdings gibt es auch Gegenwind: Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat eine 25 Millionen Euro schwere Vorlage zur Entwicklung einer Laserwaffe gestoppt. Die Abgeordneten fordern eine umfassendere Marktsichtung, bevor der Auftrag an Rheinmetall und MBDA vergeben wird. Besonders die veranschlagten Gesamtkosten von 462 Millionen Euro für einen 60-Kilowatt-Demonstrator stoßen auf Kritik – zum Vergleich: Die Niederlande beschafften einen leistungsstärkeren 100-Kilowatt-Demonstrator für nur 190 Millionen Euro.
Der Grünen-Haushaltspolitiker Sebastian Schäfer äußerte sich deutlich: "Wir haben Informationen, dass möglicherweise andere Unternehmen für weniger Geld mehr Leistungen liefern können." Eine Verzögerung bei diesem Zukunftsprojekt könnte die Ambitionen von Rheinmetall im Bereich moderner Waffensysteme bremsen.
Trotz dieser Hürde bleibt die Bernstein-Einschätzung klar: Die aktuelle Schwäche bietet eine Einstiegsgelegenheit für langfristig orientierte Anleger.
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