Der Freitag brachte für die Renk einen weiteren massiven Einschnitt. Die Aktie rutschte am Ende auf weniger als 47 Euro. Wesentlich deutlicher kann der Aktienmarkt die Botschaft nicht formulieren: Renk ist im Abwärtstrend. Denn zuletzt hat die Aktie wird die zuvor viel beachtete Marke von 50 Euro klar unterschritten. Das ist zumindest charttechnisch schon ein mächtiges Signal.

Mit dem Bruch dieser Schwelle wurden zahlreiche automatisierte Verkaufsorders ausgelöst, wodurch sich der Abwärtsdruck zusätzlich verstärkte. Ist dies bereits ein Ausverkauf?

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Analysten sind teils etwas skeptischer

Verstärkt wurde diese Entwicklung durch eine Anpassung auf Analystenseite. Die Bank of America senkte ihr Kursziel von 71,00 auf 62,50 Euro, bestätigte jedoch ihre Kaufempfehlung. Diese Neubewertung signalisiert eine vorsichtigere Einschätzung der künftigen Cashflow-Entwicklung und traf auf ein bereits angespanntes Marktumfeld.

Zusätzlich ist der Sektor ungewöhnlich schwach unterwegs. Verteidigungswerte geraten verstärkt unter Druck, da Investoren Positionen zur Liquiditätssteuerung abbauen. In diesem Umfeld erweist sich Renk als besonders anfällig für kurzfristige Gewinnmitnahmen, insbesondere nach der vorangegangenen langfristig dennoch stärkeren Kursentwicklung.

Vor allem aber bleiben die Zweifel wegen der Situation im Nahen Osten. Rüstungswerte sind hier derzeit Leidtragende der immer schlechteren Stimmung. Auch die Renk bleibt diesem Bild treu. Daher nützen aktuell noch positive Analysteneinschätzungen nicht grundsätzlich. Interessant wird das Papier vermutlich eher langfristig. Hier gehen die Experten auch aktuell noch von deutlich steigenden Werten aus.

Die Ziele werden allerdings immer imposanter, weil der Rückstand sich mittlerweile auf deutlich mehr als 30 % ausgewachsen hat, wie die Statistiken zeigen. Wie schnell die Wende kommt, wird allerdings aktuell vor der neuen Woche ein Rätsel bleiben.

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