Red Cat Aktie: Pentagon-Auftrag zündet
Red Cat hat es geschafft: Das Unternehmen wurde offiziell in das "Drone Dominance Program" des US-Verteidigungsministeriums aufgenommen – ein Vertragsrahmen mit einem Gesamtvolumen von einer Milliarde Dollar. Die Reaktion der Börse ließ nicht lange auf sich warten: Die Aktie schoss am Montag um über 10 Prozent nach oben und durchbrach dabei die Marktkapitalisierung von einer Milliarde Dollar.
Kontrakt mit Signalwirkung
Die Aufnahme in das Programm bedeutet mehr als nur einen einzelnen Auftrag. Red Cat gehört nun zur sogenannten "Blue List" – einem exklusiven Kreis zertifizierter Lieferanten, die das Pentagon mit sicherer Drohnentechnologie beliefern dürfen. Konkret geht es um die Short Range Reconnaissance (SRR) Tranche 2 Verträge.
Für Investoren ist das ein wichtiges Signal: Regierungsaufträge sind in der Regel stabiler und planbarer als kommerzielle Geschäfte. Hinzu kommt, dass Red Cat seine Produktpalette erweitert. Neben Luftfahrtsystemen entwickelt das Unternehmen auch unbemannte Wasserfahrzeuge – ein Schritt, der den adressierbaren Markt im Verteidigungssektor deutlich vergrößert.
Handelsvolumen deutlich erhöht
Das Marktinteresse spiegelt sich auch in den Volumina wider. Während normalerweise rund 8,6 Millionen Aktien täglich den Besitzer wechseln, lag das Handelsvolumen am Montag bei 11,5 Millionen Stück. Die Aktie erreichte im Tagesverlauf ein Hoch von 9,18 Dollar und schloss nur knapp darunter bei 9,14 Dollar. Technisch bedeutsam: Der Kurs liegt nun über dem 50-Tage-Durchschnitt von 8,46 Dollar.
Die Kehrseite der Medaille
Trotz der positiven Vertragsnachricht bleibt die fundamentale Lage angespannt. Red Cat schrieb im Geschäftsjahr 2025 einen Nettoverlust von rund 92 Millionen Dollar. Erschwerend kommt hinzu, dass das Management die Umsatzprognose für 2025 nach unten korrigiert hat – ein Hinweis darauf, dass zwischen Vertragsabschluss und tatsächlichen Einnahmen noch einige Zeit vergehen könnte.
Der hohe Cash-Burn wirft zudem die Frage auf, ob das Unternehmen mittelfristig weiteres Kapital benötigt. Trotz der aktuellen Vertragsgewinne muss Red Cat beweisen, dass sich die Aufträge zeitnah in positiven Cashflow umwandeln lassen. Der Markt preist derzeit das langfristige Potenzial ein – die roten Zahlen in der Bilanz bleiben aber Realität. Ob sich diese Wette auszahlt, hängt davon ab, wie schnell Red Cat die Verlustzone verlassen kann.
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