Die Red Cat Aktie hat in dieser Woche kräftig zugelegt – und das aus gutem Grund. Die US-Regulierungsbehörde FCC hat ausländischen Drohnenherstellern den Zugang zum amerikanischen Markt faktisch versperrt. Für den heimischen Drohnenhersteller könnte das der Startschuss für ein lukratives Geschäft mit dem Pentagon sein.

Regulierung als Wettbewerbsvorteil

Am 8. Januar setzte die Federal Communications Commission (FCC) Sektion 1709 des National Defense Authorization Act (NDAA) in Kraft. Ausländisch produzierte Drohnen und deren kritische Komponenten landen damit auf der sogenannten Covered List – faktisch ein Marktausschluss aus Gründen der nationalen Sicherheit.

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Red Cat profitierte unmittelbar: Die Aktie sprang von 10,45 Dollar am 7. Januar auf 11,83 Dollar am Folgetag – ein Plus von über 13 Prozent. Das Handelsvolumen verdoppelte sich auf 21,82 Millionen Aktien, deutlich über dem Durchschnitt von 9,3 Millionen.

Pentagon plant Milliarden-Order

Das eigentliche Potenzial liegt im Drone Dominance Program des Verteidigungsministeriums. Über die nächsten 24 Monate will das Pentagon mehr als 340.000 in den USA gefertigte Drohnen für eine Milliarde Dollar beschaffen. Red Cats Black-Widow-Plattform gilt als aussichtsreicher Kandidat für diese Aufträge.

Das Unternehmen wurde kürzlich als Blue-List-Zulieferer zugelassen – ein Status, der strenge Cybersicherheits- und Lieferketten-Anforderungen voraussetzt. Die FCC-Entscheidung verschafft Red Cat nun zusätzlichen Rückenwind im Wettbewerb um diese Verträge.

Wachstum auf Kosten der Profitabilität

Finanziell befindet sich Red Cat noch in der Verlustzone. Das Unternehmen verbuchte im dritten Quartal 2025 einen Umsatz von 9,65 Millionen Dollar – eine Verdreifachung gegenüber dem Vorquartal. Für das vierte Quartal peilt das Management 20 bis 22 Millionen Dollar an.

Dem stehen Nettoverluste von rund 91,84 Millionen Dollar gegenüber. Mit liquiden Mitteln von 212,5 Millionen Dollar verfügt Red Cat jedoch über eine solide Finanzierungsbasis für die geplante Produktionsausweitung.

Analysten sehen weiteres Potenzial

Am 14. Januar nimmt Red Cat an der Needham Growth Conference teil. Das Management wird dort für Einzelgespräche mit Investoren zur Verfügung stehen – eine Gelegenheit, Details zur Auftragspipeline und Produktionskapazität zu erfahren.

Needham stuft die Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 12 Dollar ein. Der Analystenkonsens liegt bei 15 Dollar, was einem Aufwärtspotenzial von rund 28 Prozent entspricht. Nach der jüngsten Rally notiert die Aktie bei 11,70 Dollar – seit Jahresbeginn ein Plus von knapp 50 Prozent.

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