Der Global X NASDAQ 100 Covered Call ETF (QYLD) startet ins Jahr 2026 als ertragsorientiertes Instrument, das von höherer Volatilität im Tech-Sektor profitiert. Nach einem starken 2025 und einer spürbaren Dezember-Korrektur nutzen Covered‑Call‑Strategien erhöhte Optionsprämien, um laufende Erträge zu erzeugen. Lohnt sich das für einkommensorientierte Anleger? Dieser Artikel beleuchtet Portfolio, Ausschüttungen und die wichtigsten Treiber.

Wesentliche Fakten
- Nettoinventarwert (NAV): $17,68 (Stand Anfang Januar).
- TTM‑Ausschüttungsrendite: 12,17%; zuletzt $0,18 monatlich.
- Top-10-Gewichtung: 50,43% des Portfolios; NVIDIA führt mit 9,20%, gefolgt von Apple (8,14%) und Microsoft (7,31%).
- AUM: $8,22 Mrd.; laufende Kosten 0,60%.

Kernzahlen und Portfoliozusammensetzung

QYLD bildet die 103 Bestandteile des Nasdaq‑100 ab und schreibt monatlich At‑the‑Money‑Call‑Optionen auf das volle Aktienvolumen. Die Konzentration in den größten Tech‑Titeln ist hoch: die „Magnificent Seven“ und führende AI‑Aktien machen einen großen Teil der Gewichtung aus. Sektorseitig dominiert Technologie mit rund 52,7%, gefolgt von Communication Services und Consumer Cyclical. Diese Zusammensetzung macht den Fonds empfindlich gegenüber Schwankungen im US‑Technologiesektor und Änderungen der längerfristigen Zinsstruktur.

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Performance und Ausschüttungsprofil

Zum Jahreswechsel reflektierte der Kursabschlag im Fonds die späte Dezember‑Korrektur des Nasdaq‑100. Performancekennzahlen (Stand Anfang Januar): 1 Woche +0,21%, 1 Monat −3,02%, 3 Monate +3,88%, Gesamtjahr 2025 (Total Return) +9,29%. Die systematische At‑the‑Money‑Schreibweise begrenzt Aufwärtspotenzial, liefert aber regelmäßig Cashflow — die Kombination erklärt die hohe TTM‑Rendite von 12,17% und die anhaltende monatliche Auszahlungspraxis.

Liquidität und Handel sind robust: 3‑Monate‑Durchschnittsvolumen ~6,27 Mio. Aktien, 30‑Tage‑Median Spread 0,06%. NAV und Marktkurs laufen eng beieinander, sodass es kaum dauerhafte Prämien oder Abschläge gibt.

Wettbewerb und Ausblick

Wettbewerber wie JPMorgan (JEPQ) bieten flexiblere Overlay‑Strategien und niedrigere Kosten (0,35%), was 2025 zu einer höheren Total‑Return‑Performance (JEPQ 16,50% vs. QYLD 9,29%) führte. Für Anleger, die laufende Erträge höher gewichten als Kapitalzuwachs, bleibt QYLD im Bereich der Buy‑Write‑Produkte ein Benchmark‑Produkt.

Wichtig für das erste Quartal: Am dritten Freitag im Januar (16. Januar 2026) rollt der Fonds seine Optionen und setzt die Strike‑Preise für den Februarzyklus. Ein Durchbruch unter die 50‑Tage‑SMA des Nasdaq‑100 (aktuell ~25.350) würde die Volatilität erhöhen und damit die Optionsprämien — kurzfristig könnte das die Ausschüttungen stützen. Bestätigt die Berichtssaison Ende Januar solide AI‑Monetarisierung in den Top‑Titeln, wäre eine Stabilisierung des Fonds denkbar, während er seine hohen laufenden Erträge fortführt.

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