Power Solutions International notiert bei 77,25 USD und weist laut jüngsten Bewertungsrechnungen eine deutliche Lücke zum geschätzten Fair Value von etwa 155,90 USD auf — das entspricht einem Abschlag von rund 49 %. Zugleich zeigen die jüngsten Quartalszahlen hohen Umsatz- und Ergebniszuwachs. Wie realistisch ist dieses Aufwertungspotenzial?

Wichtige Kennzahlen auf einen Blick:
- Aktueller Kurs: 77,25 USD
- Geschätzter Fair Value: ~155,90 USD (≈ –49,4 %)
- Marktkapitalisierung: 1,78 Mrd. USD
- Enterprise Value: 1,89 Mrd. USD
- KGV: 14,66
- Analysten-Kursziel (12 Monate): 101,51 USD (+31,4 %)

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Finanzkennzahlen und Bewertung

Die Bewertung wirkt relativ konservativ: Ein KGV von 14,66 liegt unter vielen Branchenkollegen. Das Verhältnis von Enterprise Value zur Marktkapitalisierung (1,89 Mrd. vs. 1,78 Mrd. USD) deutet auf eine moderat geprägte Verschuldung hin. Die Schätzung des Fair Value bei rund 155,90 USD ergibt auf dem aktuellen Kursniveau ein theoretisches Aufwertungspotenzial von knapp 50 %.

Operative Entwicklung

Das Wachstum beruht auf konkreten Zahlen. Der Umsatz im dritten Quartal 2025 stieg auf 203,83 Mio. USD gegenüber 125,84 Mio. USD im Vorjahresquartal. Die Erträge in den letzten zwölf Monaten wuchsen um etwa 122,9 %. Zudem weist das Unternehmen eine hohe Kapitalrendite (ROIC 27,37 %) und eine Nettomarge von 17,94 % auf — Indikatoren für starke Profitabilität.

Analystenstimmung und Marktscreenings

Analysten sehen die Aktie überwiegend positiv; der Konsens lautet „Moderate Buy“ mit einem durchschnittlichen 12‑Monats‑Kursziel von 101,51 USD (etwa +31,4 %). In jüngsten Screenings wurde Power Solutions als Top‑Industriewert gelistet, begründet mit dem Mix aus hohem Wachstum und vergleichsweise niedrigen Bewertungsmultiplikatoren.

Ausblick

Das realisierbare Aufwertungspotenzial hängt wesentlich davon ab, ob das Unternehmen die starke Umsatz- und Ergebnisdynamik bestätigt. Bestätigen zukünftige Quartale den Umsatzanstieg und bleiben Margen auf dem aktuellen Niveau, wäre eine Neubewertung in Richtung des geschätzten Fair Value denkbar. Bleiben Wachstum oder Profitabilität hinter den jüngsten Zahlen zurück, dürfte die Bewertungsdisparität erhalten bleiben.

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