Porsche AG Aktie: Zuversichtliche Perspektiven!
Michael Leiters meldet sich erstmals offiziell zu Wort – und die Börse reagiert mit einem Kurssprung. Der neue Porsche-Chef, der am 1. Januar die Nachfolge von Oliver Blume antrat, spricht von der "spannendsten Rolle in der Automobilbranche". Mehr als nur PR-Rhetorik? Die Aktie legte am Freitag um über 3 Prozent zu. Dahinter steht die Hoffnung, dass die Trennung der Doppelrolle von Blume (nun rein VW-Konzern) dem Sportwagenbauer endlich ungeteilte Führungsaufmerksamkeit verschafft.
Die wichtigsten Fakten:
- Leiters übernimmt in schwieriger Phase: China-Absatz um 26% eingebrochen
- USA kompensiert mit 5% Wachstum in den ersten drei Quartalen 2025
- EBIT-Marge durch Restrukturierung und Modellwechsel belastet
- Sparpaket-Verhandlungen sollen im Q1 2026 abgeschlossen werden
China-Krise trifft auf US-Stärke
Die Ausgangslage ist herausfordernd. Im wichtigsten Wachstumsmarkt China brach der Absatz in den ersten neun Monaten 2025 um rund 26 Prozent ein. Schwaches Konsumklima und intensiver Wettbewerb im Luxussegment setzen dem Sportwagenbauer zu. Die USA hingegen zeigen sich robust: Die Nachfrage legte im gleichen Zeitraum um etwa 5 Prozent zu – ein wichtiger Puffer gegen die Asien-Schwäche.
Das Management hatte 2025 bereits als Übergangsjahr deklariert. Kostenspielige Modellwechsel und hohe Investitionen drückten auf die Profitabilität. Die EBIT-Marge geriet unter Druck, der Free Cashflow litt. Investoren zeigten sich entsprechend skeptisch – die Aktie notierte zeitweise nahe ihrem 52-Wochen-Tief bei knapp 40 Euro.
Fokus auf operative Exzellenz
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Leiters signalisiert in seiner ersten Stellungnahme einen klaren Kurs: technologische Schärfung und operative Exzellenz. Die Börse wertet die Entflechtung der Führungsstruktur als überfälligen Schritt. Blume kann sich nun voll auf den VW-Konzern konzentrieren, Leiters auf Porsche. Branchenkenner sehen darin einen wichtigen Governance-Fortschritt.
Entscheidend wird, ob Leiters die angekündigten Einsparungen schnell umsetzen kann. Die Verhandlungen mit Arbeitnehmervertretern laufen noch. Eine zügige Einigung im ersten Quartal würde Signalwirkung entfalten. Analysten sehen darin einen potenziellen Kurstreiber, sofern das Sparpaket die Marge mittelfristig wieder in Richtung der gewohnten 17-20 Prozent hebt.
Technische Erholung im Gange
Charttechnisch hat die Aktie mit dem Sprung über 47 Euro einen kurzfristigen Abwärtstrend gebrochen. Eine Stabilisierung oberhalb dieses Niveaus würde die psychologisch wichtige 50-Euro-Marke wieder in Reichweite rücken. Analysenhäuser haben ihre Einschätzungen zum Jahresstart teilweise angepasst und sehen auf dem aktuellen Niveau ein neutrales bis leicht positives Chance-Risiko-Verhältnis – vorausgesetzt, die USA bleiben stabil und der Margenverfall wird gestoppt. Die Finalisierung des Kostensenkungsprogramms in den kommenden Wochen dürfte richtungsweisend sein.
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