PORR-Aktie: Millionenauftrag aus Polen!
Für österreichische Unternehmen bleiben Mittel- und Osteuropa wichtige Wachstumsmärkte. Das hat sich auch längst beim Baukonzern PORR herumgesprochen, der in der jüngeren Vergangenheit bereits einige Aufträge aus der Region an Land ziehen konnte. Aus Polen folgt nun der nächste Auftrag. Dort hat die Generaldirektion für Landesstraßen und Autobahnen (GDDKiA) den Konzern im Bereich des Straßenbaus beauftragt, wie "Börse Social" berichtet.
Vorgesehen ist die Umsetzung eines von drei Bauabschnitten der Westumfahrung Stettin, wobei PORR für eine 13 km lange Strecke zwischen Kolbitzow und Neuenkirchen verantwortlich ist. Innerhalb von 41 Monaten soll das Vorhaben abgeschlossen werden. Belohnt wird PORR mit einem Auftragswert von 150 Millionen Euro.
PORR ist erfreut
PORR-Chef Karl Heinz Strauss zeigte sich sichtlich erfreut über den neuen Auftrag. Darin erkennt er einen "wichtigen Impuls" für die Entwicklung Nordwestpolens und eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie des Verkehrsflusses in der Metropolregion Stettin. Versprochen wird, das Projekt mit "gewohnt hoher Qualität" sowie Termintreue und unter Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit umzusetzen.
Das klingt alles ganz hervorragend und neue Aufträge sind aus Anlegersicht natürlich immer eine gute Neuigkeit. Ob im Laufe der nächsten dreieinhalb Jahre alles glatt laufen wird oder es vielleicht doch zu der einen oder anderen Herausforderung kommt, das lässt sich freilich noch nicht absehen. Für den Moment darf aber mit neuen Umsätzen gerechnet werden, die sich in der Bilanz auch bemerkbar machen dürften.
Miese Stimmung am Montag
Gereicht hat die Meldung leider nicht, um der PORR-Aktie weitere Kursaufschläge zu genehmigen. Die schlechte Stimmung aufgrund von Trumps neuen Zolldrohungen wiegt schwerer. Österreich und PORR stehen bei dem Thema zwar eher an der Seitenlinie. Doch nachdem die PORR-Aktie bereits eine fulminante Rallye hinter sich hat, nehmen dennoch einige Anteilseigner die Gelegenheit zu Gewinnmitnahmen wahr. Der Kurs gab bis zum Mittag um 0,6 Prozent auf immer noch beeindruckende 30,70 Euro nach.
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