Plug Power atmet auf. Jahrelang lastete die Option für Walmart, Millionen neuer Aktien zu zeichnen, auf der Kapitalstruktur des Wasserstoff-Unternehmens. Nun meldet der Konzern eine entscheidende Einigung: Die Optionsrechte werden gestrichen und eine massive Verwässerung für Altaktionäre damit abgewendet. Doch reicht dieser strategische Schachzug, um die zuletzt volatile Aktie nachhaltig zu stabilisieren?

Der Deal mit Walmart

Die Vereinbarung beendet ein Kapitel, das 2017 begann und Anlegern lange Sorgen bereitet hatte. Walmart verzichtet offiziell auf das Recht, mehr als 55 Millionen Aktien von Plug Power zu erwerben. Konkret betrifft dies 34 Millionen bereits zugeteilte sowie 7 Millionen noch nicht zugeteilte Anteile.

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Für die Aktionäre ist dies eine erhebliche Erleichterung, da der potenzielle "Dilution"-Effekt – also die Verwässerung der eigenen Anteile durch die Ausgabe neuer Aktien – nun entfällt. Im Gegenzug für den Verzicht erhält der Einzelhandelsriese eine 15-jährige Technologielizenz von Plug Power. Finanzielle Details zu den Lizenzgebühren bleiben vertraulich.

Stimmung bleibt angespannt

Trotz dieser positiven Nachricht zur Kapitalstruktur tun sich die Papiere schwer, eine klare Richtung zu finden. Aktuell notiert die Aktie bei 2,28 US-Dollar. Um das Vertrauen der Basis zurückzugewinnen, wählt CEO Andy Marsh einen ungewöhnlichen Weg: In einer "Ask Me Anything"-Session auf der Plattform Reddit stellt er sich direkt den Fragen der Privatanleger.

Die Charme-Offensive ist notwendig, denn die fundamentale Lage bleibt herausfordernd. Analysten zeigen sich weiterhin zurückhaltend. Während der allgemeine Konsens auf "Hold" lautet, stufte TD Cowen die Aktie kürzlich herab. Morgan Stanley behält die Einstufung "Underweight" bei und sieht das Kursziel bei lediglich 1,50 US-Dollar.

Blick auf die Profitabilität

Die Beseitigung des Walmart-Überhangs ist ein wichtiger Schritt zur Bereinigung der Bilanz, löst jedoch nicht das operative Kernproblem. Das Unternehmen schreibt weiterhin rote Zahlen und kämpft mit negativen Margen. Für eine nachhaltige Trendwende müssen Investoren nun Beweise sehen, dass Plug Power den Weg in die Profitabilität findet, statt nur die Kapitalstruktur zu optimieren.

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