Planet 13 Aktie: Strategische Kehrtwende
Planet 13 Holdings setzt auf radikale Verschlankung. Nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2025 verabschiedet sich das Unternehmen fast vollständig aus dem verlustreichen kalifornischen Markt. Die jüngsten Quartalszahlen deuten an, dass dieser Fokus auf die Kernmärkte Nevada und Florida erste Früchte trägt.
Fokus auf die Kernmärkte
Im vierten Quartal 2025 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorquartal um acht Prozent auf 25,2 Millionen US-Dollar. Besonders auffällig ist die Erholung der Bruttomarge, die von 21,3 Prozent im Vorquartal auf nun 44,6 Prozent kletterte. Dieser Sprung resultiert vor allem aus der operativen Straffung. Während das Unternehmen unterm Strich noch einen Nettoverlust von 4,6 Millionen US-Dollar ausweist, verbesserte sich das bereinigte EBITDA deutlich und liegt mit einem Minus von 0,3 Millionen US-Dollar nur noch knapp unter der Gewinnschwelle.
Das Gesamtjahr 2025 war hingegen von Altlasten geprägt. Ein Umsatzrückgang von über elf Prozent auf 103,4 Millionen US-Dollar und ein satter Jahresverlust von knapp 64 Millionen US-Dollar stehen in den Büchern. Ein Großteil dieses Verlusts geht jedoch auf nicht zahlungswirksame Wertminderungen zurück. Um die Profitabilität nachhaltig zu sichern, verkaufte Planet 13 im Februar 2026 seine Lizenzen in Orange County sowie Anbauflächen in Coalinga. Kalifornien galt intern als cashflow-negatives Sorgenkind, das Ressourcen band, ohne nennenswerte Erträge zu liefern.
Turnaround im Visier
Stattdessen investiert das Management in den Ausbau in Florida. Mit neuen Standorten in DeLand und Pace sowie einem im Februar gestarteten Kundenbindungsprogramm will das Unternehmen die Marktanteile in den profitableren Regionen festigen. Die Co-CEOs Bob Groesbeck und Larry Scheffler sehen im vierten Quartal den Beginn eines Turnarounds, der durch eine mögliche Neueinstufung von Cannabis auf US-Bundesebene zusätzlichen Rückenwind erhalten könnte.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 hat sich Planet 13 ein klares Ziel gesetzt: Ein positiver Cashflow soll die Ertragskraft des Portfolios unter Beweis stellen. Die Liquidität von 15,6 Millionen US-Dollar zum Jahreswechsel bildet dafür die finanzielle Basis, während die operative Konzentration auf Nevada und Florida die Marschrichtung vorgibt.
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