Perseus Mining treibt den Umbau des Portfolios konsequent voran. Nach dem Verkauf der Sudan-Anteile und dem Einstieg bei Aurum Resources stehen nun Aktienrückkäufe sowie die Entwicklung neuer Großprojekte im Fokus. Das Management nutzt die hohe Liquidität, um gleichzeitig in Wachstum zu investieren und Aktionäre direkt am Erfolg zu beteiligen.

Liquidität durch Sudan-Ausstieg

Der geplante Verkauf des Meyas-Sand-Goldprojekts im Sudan bildet das finanzielle Rückgrat für die aktuellen Kapitalmaßnahmen. Für seinen 70-prozentigen Anteil erhält Perseus insgesamt 260 Millionen US-Dollar in bar vom Käufer Matrix Golden Fortune Mining. Eine erste Anzahlung ist bereits geflossen, während die restlichen 250 Millionen US-Dollar zum Abschluss des Deals am 22. April 2026 erwartet werden.

Hintergrund der Trennung ist der anhaltende Konflikt in der Region, der eine großflächige Entwicklung des Projekts zuletzt massiv erschwerte. Die freiwerdenden Mittel sollen nun die Bilanz stärken und weitere Rückzahlungen an die Investoren ermöglichen. Mit einer Cash-Position von zuletzt 755 Millionen US-Dollar verfügt das Unternehmen bereits über ein beachtliches Polster.

Strategische Zukäufe und operative Ziele

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Trotz der Kapitalrückgaben investiert Perseus gezielt in neue Vorkommen. Erst kürzlich sicherte sich der Produzent für rund 23,7 Millionen Australische Dollar einen Anteil von 9,9 Prozent an Aurum Resources. Damit erhält das Unternehmen Zugriff auf das Boundiali-Goldprojekt im Norden der Elfenbeinküste. Da dieses Projekt in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Sissingué-Mine liegt, verspricht sich das Management künftig deutliche Synergieeffekte bei der Förderung.

Operativ bleibt Perseus für das Geschäftsjahr 2026 auf Kurs:
- Goldproduktion: 400.000 bis 440.000 Unzen geplant
- Fokus auf zweite Jahreshälfte durch höhergradiges Erz aus Edikan und Sissingué
- Angepasste Kostenprognose (AISC): 1.600 bis 1.760 US-Dollar pro Unze
- Grund für Kostenanstieg: Höhere Goldpreise und gestiegene Lizenzgebühren in der Elfenbeinküste

Die langfristige Produktion soll durch zwei Schlüsselprojekte abgesichert werden. In Tansania konnten die Erzreserven beim Nyanzaga-Projekt um 73 Prozent gesteigert werden, was die Minenlebensdauer auf 16 Jahre verlängert. Die erste Goldförderung ist dort für Januar 2027 terminiert. In der Elfenbeinküste wurde zudem beim Untertageprojekt CMA bereits das erste Erz gefördert; die kommerzielle Produktion soll hier im dritten Quartal 2027 starten.

Die Aktie reagierte heute positiv auf die strategischen Updates und legte um 1,61 Prozent auf 2,91 Euro zu. Anleger blicken nun auf den 22. April, wenn der Abschluss des Sudan-Verkaufs die Liquidität planmäßig weiter erhöhen soll.

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