Der französische Spirituosenriese Pernod Ricard kämpft mit doppeltem Gegenwind: Während in China politische Restriktionen den Absatz bremsen, lässt auch Europas Durst auf Premium-Spirituosen nach. Kann der Hersteller von Marken wie Absolut Vodka und Chivas Regal die Talsohle durchbrechen?

Düstere Quartalszahlen belasten die Stimmung

Die jüngsten Zahlen des Unternehmens hinterlassen einen schalen Nachgeschmack:

  • Umsatzrückgang um 3% auf 2,28 Mrd. Euro im dritten Quartal
  • Europa besonders betroffen (-7%), mit Deutschland als Sorgenkind
  • China-Krise: Politische Maßnahmen drücken den Absatz um 6%

Einzig der amerikanische Markt zeigt sich robust – doch reicht das, um die großen Löcher in anderen Regionen zu stopfen?

China: Der große Unsicherheitsfaktor

Die Probleme in China wiegen besonders schwer. Der asiatische Riese ist traditionell ein Schlüsselmarkt für Premium-Spirituosen. Doch nun machen Pernod Ricard zwei Faktoren zu schaffen:

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  1. Eingeschränkte zollfreie Einkäufe an Flughäfen
  2. Erhöhte Zölle auf europäischen Weinbrand

Diese Maßnahmen treffen den Konzern genau in seiner lukrativen Hochpreis-Sparte. Die Frage ist: Handelt es sich hier um vorübergehende politische Widrigkeiten – oder den Beginn eines längerfristigen Trends?

Analysten bleiben vorsichtig optimistisch

Trotz der enttäuschenden Zahlen gibt es Lichtblicke. RBC Capital Markets belässt die Einstufung bei "Sector Perform" mit einem Kursziel von 120 Euro – immerhin rund 24% über dem aktuellen Niveau.

Die Experten sehen die Ergebnisse zwar als enttäuschend, aber nicht als Katastrophe. Entscheidend wird sein, ob Pernod Ricard jetzt die richtigen strategischen Weichen stellt:

  • Kostendisziplin in schwachen Märkten
  • Fokus auf Wachstumsregionen wie Amerika
  • Innovationen, um neue Käuferschichten zu gewinnen

Mit einem RSI von nur 20,2 wirkt die Aktie technisch stark überverkauft. Doch ob das ein Einstiegssignal ist oder nur Spiegelbild anhaltender Schwäche, muss sich erst zeigen. Eins ist klar: Der Weg zurück zum 52-Wochen-Hoch von 149,60 Euro erscheint derzeit noch weit.

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