Ondas Holdings Aktie: Schwere Vorwürfe
Ondas Holdings erlebt derzeit eine Phase extremer Kursbewegungen. Schwere Vorwürfe eines Short-Sellers treffen auf eine Serie von operativen Erfolgsmeldungen im Verteidigungs- und Drohnensektor. Investoren stehen vor der Herausforderung, zwischen aggressivem Wachstum und einer massiven Verwässerung der Anteile zu unterscheiden.
Short-Seller kritisiert Kapitalstrategie
Hintergrund der jüngsten Volatilität ist ein kritischer Bericht von J Capital Research. Die Analysten werfen dem Unternehmen vor, durch massive Anteilsverwässerungen und überteuerte Übernahmen Kapital zu verbrennen. Besonders der Kontrast zwischen den Finanzierungsrunden und den tatsächlichen Erträgen steht im Fokus: Während Ondas im Jahr 2025 rund 829 Millionen US-Dollar am Kapitalmarkt aufnahm, belief sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 auf lediglich 7,2 Millionen US-Dollar.
Für das laufende Jahr 2026 plant das Management bereits eine weitere Kapitalerhöhung im Volumen von einer Milliarde US-Dollar. Kritiker bemängeln zudem, dass sich das Unternehmen den Zugang zu Militäraufträgen erkaufe, ohne einen klaren Pfad zur Profitabilität aufzuzeigen. Dass CEO Eric Brock im Dezember 2025 eigene Aktien im Wert von etwa 4,6 Millionen US-Dollar veräußerte, verstärkte die Verunsicherung am Markt zusätzlich.
Operative Fortschritte im Verteidigungssektor
Trotz der heftigen Kritik verzeichnete Ondas zuletzt eine Reihe operativer Meilensteine. Die Tochtergesellschaft Sentrycs lieferte vor wenigen Tagen ein Drohnenabwehrsystem an eine deutsche Landespolizei aus. Zuvor meldete das Unternehmen einen millionenschweren Auftrag aus einem NATO-Staat zur Sicherung ziviler Infrastruktur sowie einen 30 Millionen US-Dollar schweren Vertrag zur Minenräumung an der israelisch-syrischen Grenze.
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Auch in den USA konnte sich das Unternehmen positionieren. Die "Wasp"-Drohne wurde für die erste Phase eines Programms des US-Verteidigungsministeriums ausgewählt. Diese Erfolge stützten den Kurs zunächst, bevor der Short-Seller-Bericht am vergangenen Freitag für einen zweistelligen Kurseinbruch sorgte. Heute am Montag zeigt sich die Aktie mit einem Plus von 4,35 % bei 8,88 Euro etwas erholt, liegt jedoch seit Jahresbeginn noch mit rund 5,4 % im Minus.
Ambitionierte Ziele für 2026
Das Management reagiert auf die Vorwürfe mit einer deutlichen Anhebung der Prognose. Für das Jahr 2026 wird nun ein Umsatz zwischen 170 und 180 Millionen US-Dollar angestrebt. Gestützt wird diese Strategie durch eine Pro-forma-Cash-Position von über 1,5 Milliarden US-Dollar, die vor allem aus einer großen Kapitalmaßnahme im Januar resultiert.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob Ondas die enormen liquiden Mittel tatsächlich in das prognostizierte Wachstum ummünzen kann. Ein Signal der Zuversicht kam zuletzt von institutioneller Seite: Der Investor X Square Capital meldete am heutigen Montag den Aufbau einer neuen Position von 150.000 Aktien. Das Erreichen der revidierten Umsatzziele bleibt für die Bewertung der Aktie im weiteren Jahresverlauf die entscheidende Kennzahl.
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