Ondas Holdings schließt das Geschäftsjahr 2025 mit mehr Umsatz ab als ursprünglich erwartet. Gleichzeitig zehren weitreichende Übernahmen und Skalierungseffekte stark am Ergebnis. Mit einer massiv aufgestockten Kapitaldecke treibt das Technologieunternehmen nun seine europäische Expansion im Verteidigungs- und Drohnensektor voran.

Höhere Erlöse, deutliche Verluste

Die revidierten Vorabzahlen zeigen ein klares Bild der aktuellen Unternehmensphase. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet das Management nun mit Erlösen zwischen 49,7 und 50,7 Millionen US-Dollar. Damit übertrifft Ondas die bisherige Zielmarke leicht. Auf der anderen Seite stehen jedoch erhebliche operative Einbußen. Der Nettofehlbetrag für 2025 wird voraussichtlich zwischen 52,8 und 53,3 Millionen US-Dollar liegen. Diese roten Zahlen spiegeln die aggressiven Investitionen in das laufende Wachstum wider.

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An der Börse reagieren Anleger am Freitag gelassen auf die vorläufigen Daten. Die Aktie gibt leicht um 1,7 Prozent auf 9,16 Euro nach, blickt aber auf einen enormen Wertzuwachs von über 1.300 Prozent auf Sicht der letzten zwölf Monate zurück.

Milliardenpolster für die Expansion

Um den expansiven Kurs fortzusetzen, hat sich das Unternehmen finanziell extrem breit aufgestellt. Inklusive einer Kapitalerhöhung von rund einer Milliarde US-Dollar im Januar 2026 belaufen sich die liquiden Mittel pro forma auf über 1,5 Milliarden US-Dollar. Dieses Polster fließt direkt in den operativen Ausbau in Europa.

Erst in dieser Woche meldete die Tochtergesellschaft Sentrycs den erfolgreichen Einsatz ihrer Drohnenabwehr-Technologie beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Flankiert wird diese operative Präsenz durch strategische Zukäufe im März. Dazu zählen die Übernahme des britischen Drohnenentwicklers Rotron Aerospace zur Unterstützung von NATO-Programmen sowie ein neues Joint Venture mit einer Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG.

Die endgültigen und geprüften Geschäftszahlen wird Ondas Holdings am 25. März 2026 vorlegen. Im Rahmen der begleitenden Telefonkonferenz wird das Management dann auch konkrete Details zu den finanziellen Perspektiven der neu integrierten Rotron-Sparte präsentieren.

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