Onco-Innovations hat in aktuellen Regulierungsunterlagen offiziell erhebliche Zweifel an der eigenen Fortführungsfähigkeit geäußert. Das Unternehmen steht vor einer kritischen Finanzierungslücke — und die Zeit drängt.

Liquidität unter kritischer Schwelle

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Für die neun Monate bis Ende Januar 2026 wies Onco-Innovations einen Nettoverlust von 9,3 Millionen CAD aus. Die verfügbaren Mittel belaufen sich auf rund 514.000 CAD — nach eigener Einschätzung des Managements reicht das für weniger als ein Jahr. Das kumulierte Defizit lag zum 31. Oktober 2025 bereits bei knapp 14,9 Millionen CAD.

Das Management macht keinen Hehl daraus: Ohne frisches Kapital ist der Fortbestand des Unternehmens gefährdet.

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Forschung läuft weiter — trotz Geldnot

Parallel zur Finanzierungskrise treibt Onco-Innovations die Entwicklung seines Wirkstoffkandidaten ONC010 voran. Der Ansatz basiert auf der Hemmung des Enzyms PNKP, das Krebszellen nach Chemo- oder Strahlentherapie bei der DNA-Reparatur unterstützt. Wird dieser Mechanismus blockiert, sollen bestehende Therapien wirksamer werden.

Im November 2025 startete das Unternehmen die Prozessoptimierung und Skalierung der Herstellung seines PNKP-Inhibitors A83B4C63 — als Vorbereitung für künftige Phase-1-Studien. Fünf erteilte Patente sichern die Technologie ab. Ergänzend hat Onco-Innovations die KI-Plattform SynoGraph™ von Inka Health integriert, um Patientenidentifikation und Behandlungsplanung zu beschleunigen.

Nasdaq-Listing als Rettungsanker?

Um die Kapitallücke zu schließen, verfolgt das Unternehmen mehrere Wege gleichzeitig. Eine US-Investmentbank wurde als Kapitalmarktberater engagiert, um ein mögliches Cross-Listing an der Nasdaq sowie eine begleitende Eigenkapitalfinanzierung vorzubereiten.

Ob diese Maßnahmen rechtzeitig greifen, entscheidet darüber, ob ONC010 den Weg in klinische Studien findet. Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 57 Prozent ihres Werts verloren — das Marktvertrauen spiegelt die Unsicherheit wider.

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