Die Analysten der RBC blicken recht zufrieden auf die Entwicklung von OMV im vergangenen Jahr. Dem österreichischen Unternehmen sei es gelungen, die europäische Konkurrenz hinter sich zu lassen. Außerdem wird eine Stärkung der Ausgangslage durch die Einbindung der Borouge Group International erkannt. Das reicht aus, um das neutrale Rating beizubehalten und mit einem Kursziel von 50 Euro noch minimales Aufwärtspotenzial erkennen zu lassen.

Dass es nicht für mehr reicht, liegt wohl auch an Spekulationen rund um das Chemiegeschäft. Laut RBC setzen bei OMV weiterhin viele Investoren auf eine Erholung im Segment, was angesichts der schwierigen Ausgangslage aber alles andere als selbstverständlich ist. Solange die Branche schwächelt, würden viele Investoren noch etwas länger die Seitenlinie hüten, heißt es.

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Schwache Ölpreise lasten auf OMV

Abseits der Tätigkeiten im Chemiesegment blickt OMV bei Öl und Gas auf eher suboptimale Bedingungen. Die Preise bleiben auf niedrigem Niveau, was die Margen unter Druck setzt. Die Geschehnisse in Venezuela und Donald Trumps Versprechen zu einem Ausweiten der Produktion befeuerten Ängste über eine Überproduktion und weitere Preisrückgänge zusätzlich. Daraus entstehen mögliche Szenarien, bei denen selbst weitere Erfolge im Chemiesegment die Schwäche im Kerngeschäft nicht vollumfänglich kompensieren könnten.

Für den Moment behalten die Anleger ihre Zuversicht und die OMV-Aktie hält sich auf hohem Niveau. An die 50-Euro-Marke trauen die Bullen sich jedoch weiterhin nicht heran. Am Dienstag reichte es bis zum frühen Nachmittag lediglich für bescheidene Zugewinne und einen Kurs in Höhe von 48,76 Euro zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels.

Nicht ungefährlich

Uninteressant ist die OMV-Aktie weiterhin nicht. Richtig ist aber auch, dass bereits einige erfreuliche Szenarien eingepreist wurden. Sollten die weiteren Bedingungen nicht stimmen und dadurch Enttäuschungen entstehen, so wäre ein Korrektur kaum zu vermeiden. Eben deshalb ist es auch nicht verkehrt, die Aktie mit etwas Vorsicht zu behandeln. Wer bisher nicht investiert war, macht mit einem Verbleib auf der Seitenlinie vermutlich nichts falsch.

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