OMV-Aktie: Es hat nicht sollen sein!

Schlecht steht die Aktie von OMV mit Zugewinnen von mehr als 20 Prozent seit Jahresbeginn beileibe nicht da. Doch wer sich zuletzt neuerliche Ausbrüche erhofft hatte, wurde in dieser Woche leider enttäuschut. Mit dem Kurs ging es um rund vier Prozent in Richtung Süden, sodass zum Wochenende lediglich noch 47,04 Euro auf dem Ticker standen. Mit einem Angriff auf die magische Linie bei 50 Euro wollte es nicht klappen.
Gleichzeitig verpasst der Titel es auch, einen Stand oberhalb des vorherigen Jahreshochs bei 48,46 Euro zu festigen. Das ist aus charttechnischer Sicht kein Todesurteil, aber schon eine kleine Enttäuschung. Die Performance der letzten Tage lässt nicht unbedingt eine aktive Rallye erkennen. Viel mehr scheint es, als würde die OMV-Aktie es sich auf einem Niveau bequem machen, welches sie mit einigen Unterbrechnungen schon seit dem Frühjahr besetzt.
OMV: Nichts zu machen?
Analysten können die Zurückhaltung der Börsianer bei OMV nicht recht nachvollziehen und es gibt weiterhin zahlreiche Kaufempfehlungen. Mehr oder weniger Konsens scheint dabei zu sein, dass die Aktie dezent unberbewertet wird und das dahinterliegende Potenzial an den Märkten sträflich vernachlässigt wird. Warum sich viele nicht auf die Aktie einlassen wollen, darüber lässt sich wohl nur mutmaßen.
Es könnte aber mit anhaltend niedrigen Ölpreisen und der Aussicht auf eine mögliche Überversorgung im vierten Quartal zu tun haben. Experten vermuten, dass die Preise in den nächsten Monaten noch weiter nachgeben könnten, so sich nicht das eine oder andere Wirtschaftswunder abpielt. Das ist für OMV zwar nicht einmal ansatzweise existenzbedrohend und in den Prognosen der Analysten sogar ein Stück weit berücksichtigt. Das daraus resultierende Sentiment hinterlässt dennoch Wirkung.
Ist das die Gelegenheit?
Die Disrekpanz zwischen Marktstimmung und Analystenschätzungen lässt bei OMV glatt vermuten, dass eine günstige Einstiegsgelegenheit vorliegen könnte. Das liegt auch absolut im Bereich des Möglichen und nachvollziehbare Gründe für eine anhaltende Korrektur finden sich derzeit nicht. Dennoch gilt wie immer, dass sich steigende Kurse nicht versprechen lassen und Emotionen auch an der Börse zuweilen stärkere Wirkungen erzielen können als nüchterne Zahlen.
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