Das Biotech-Unternehmen Ocugen drückt bei der Entwicklung seiner Gentherapien aufs Tempo. Bei der entscheidenden Phase-2/3-Studie für das Stargardt-Syndrom konnte die Patientenrekrutierung nicht nur vorzeitig abgeschlossen, sondern das ursprüngliche Ziel sogar übertroffen werden. Damit rückt eine mögliche Zulassung für eine Krankheit, für die es bislang keine Therapie gibt, ein greifbares Stück näher.

Mehr Patienten, höheres Tempo

Ursprünglich war die GARDian3-Studie für den Wirkstoffkandidaten OCU410ST auf 51 Teilnehmer ausgelegt. Letztlich nahmen 63 an Stargardt erkrankte Patienten teil, die nun alle ihre Behandlung erhalten haben. Das Management hatte diesen Meilenstein eigentlich erst für das Ende des ersten Quartals 2026 in Aussicht gestellt. Ein entscheidender Faktor für das Vertrauen der Investoren ist dabei das bisherige Sicherheitsprofil. Bislang traten keine schwerwiegenden Nebenwirkungen oder unerwünschten Entzündungen im Auge auf.

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Die klinische Relevanz dieses Programms ist enorm. Etwa 100.000 Menschen in den USA und Europa leiden an der erblichen Netzhauterkrankung. Bereits im Januar veröffentlichte Phase-1-Daten lieferten eine solide Basis: Das Läsionswachstum im behandelten Auge konnte über zwölf Monate um 54 Prozent reduziert werden. Diese fundamentalen Fortschritte spiegeln sich auch in der langfristigen Marktbewertung wider. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein beachtliches Plus von rund 167 Prozent und notiert aktuell bei 1,61 Euro.

Der Fahrplan bis zur Zulassung

Mit dem vorzeitigen Abschluss der Dosierung steht der weitere Kalender fest. Im dritten Quartal 2026 folgt eine Zwischenanalyse, sobald 24 Probanden die achtmonatige Nachbeobachtung durchlaufen haben. Diese Daten sollen das Fundament für den geplanten Zulassungsantrag Mitte 2027 bilden.

Gleichzeitig treibt das Unternehmen sein zweites fortgeschrittenes Programm voran. Für die Phase-3-Studie zu OCU400 gegen Retinitis pigmentosa ist die Rekrutierung ebenfalls abgeschlossen, erste Hauptdaten werden für das erste Quartal 2027 erwartet. Finanziell ist der operative Betrieb durch eine im Januar durchgeführte Finanzierungsrunde bis ins vierte Quartal 2026 gesichert. Werden ausstehende Optionsscheine vollständig ausgeübt, verlängert sich der finanzielle Spielraum bis ins zweite Quartal 2027.

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