Nvidia hat am Dienstag wieder massiv verloren. Dies war insofern überraschend, als die Notierungen just dabei waren, sich zu erholen und 150 Euro zu überwinden. Der Kurs fiel um 2,19 %, ohne dass es zunächst eine direkte Erklärung dafür gab. Erst im Verlauf der vergangenen Tage wurde klar, dass eine Meldung aus China den Rückgang ausgelöst hatte.

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Die Meldung kam aus China

Die Kartellbehörde SAMR leitete eine Untersuchung gegen den US-Konzern ein. Im Mittelpunkt steht der Vorwurf, Nvidia habe Auflagen missachtet, die im Zusammenhang mit der Übernahme von Mellanox Technologies im Jahr 2020 festgelegt wurden. China hatte der Transaktion damals zugestimmt, jedoch Bedingungen formuliert. Welche Vorgaben genau im Raum stehen, bleibt vorerst offen.

Die Maßnahme trifft Nvidia in einer Phase, in der die Spannungen zwischen Washington und Peking ohnehin zunehmen. Die Vereinigten Staaten verschärfen ihre Exportkontrollen für Hochleistungschips, die für Anwendungen im Bereich künstlicher Intelligenz benötigt werden. Peking reagiert nun mit juristischen Mitteln. Beobachter werten die Kartelluntersuchung als Signal, dass China bereit ist, amerikanische Technologieunternehmen auf dem eigenen Markt stärker unter Druck zu setzen.

Besonders brisant sind die möglichen Folgen für Nvidia. Nach chinesischem Recht können Strafen von bis zu zehn % des Jahresumsatzes verhängt werden. Angesichts der Umsatzgrößenordnung des Konzerns würde dies eine Belastung in Milliardenhöhe bedeuten.

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