Novo Nordisk steht vor einer Zwickmühle: Während die US-Einführung der Wegovy-Pille vielversprechend startet, verliert der dänische Pharmakonzern im Kerngeschäft zunehmend Boden an Eli Lilly. Analysten rechnen mit sinkenden Umsätzen – trotz innovativer Ansätze in der Pipeline.

Wegovy-Pille startet solide

Die orale Version des Abnehmmedikaments Wegovy hat in der ersten Woche nach der Markteinführung knapp 3.100 Patienten erreicht. Diese Zahlen sorgten kurzfristig für Kursgewinne und nähren die Hoffnung, dass das Unternehmen mit der Pillenform neue Patientengruppen erschließen kann. Die breite Verfügbarkeit in den USA markiert einen wichtigen Schritt im Wettlauf um den lukrativen Adipositas-Markt.

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Parallel dazu hat Novo Nordisk eine aufwendige Marketing-Kampagne für Ozempic gestartet. Mit den Schauspielern Justin Long und John Hodgman sollen Patienten gezielt über FDA-zugelassene Anwendungen aufgeklärt werden – eine Reaktion auf den wachsenden Markt nicht zugelassener Nachahmerprodukte und die verstärkte Konkurrenz durch andere GLP-1-Präparate.

Marktanteilsverluste belasten Prognosen

Doch die positiven Signale werden von einer härteren Realität überschattet: Analysten von TD Cowen haben ihre Umsatz- und Gewinnschätzungen gesenkt. Der Grund ist der aggressive Wettbewerb durch Eli Lilly, dem Novo Nordisk kontinuierlich Marktanteile verliert. Die Experten gehen davon aus, dass die Erlöse ab 2026 schrumpfen könnten.

Trotz gesenktem Kursziel hält TD Cowen an einer Kaufempfehlung fest und verweist auf mehrere potenzielle Kurstreiber im laufenden Jahr. Dazu zählt die strategische Partnerschaft mit Aspect Biosystems, die nun ausgeweitet wird. Teile der Forschung und Produktion werden nach Kanada verlagert – ein Signal für das langfristige Engagement in zellbasierten Diabetes-Therapien, die an den Krankheitsursachen ansetzen sollen.

Strategische Weichenstellung

Mit der verstärkten Investition in Zelltherapien diversifiziert Novo Nordisk sein Portfolio über die etablierten Blockbuster hinaus. Die Zusammenarbeit mit Aspect Biosystems unterstreicht den Anspruch, auch in der nächsten Generation von Diabetes-Behandlungen eine führende Rolle zu spielen. Ob diese Strategie die aktuellen Marktanteilsverluste kompensieren kann, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen.

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